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Kinder, Eltern und Lehrerschaft atmen nach Homeschooling auf

Bildung Der Abenteuereffekt ist schon längst vorüber

Lauterbach. 

Lauterbach. Am heutigen 15. Februar ist es soweit. Die Grundschulen in Sachsen dürfen im Rahmen der Pandemielockerungen wieder öffnen. Für die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse der Lauterbacher Grundschule bedeutet das, am Präsenzunterricht wieder teilnehmen zu dürfen. Doch wie fühlte es sich eigentlich für die Mädchen und Jungen an, die letzten Wochen zu Hause Schule zu machen? Die zehnjährige Arwen-Elisabeth sagte dazu: "Manchmal war es ganz schön schwierig, weil man ja alleine ist. Wir mussten nach einem Lernplan die Aufgaben lösen und man kam oft nicht weiter. Zu Hause möchte man gern auch andere Sachen machen und ist oft abgelenkt." Zudem gab sie zu, dass ihr auch ihre Schulfreundinnen und die Lehrerinnen fehlten.

Auch für Eltern eine enorme Belastung

Nicht nur die Kinder, sondern auch viele Eltern und natürlich die Lehrerschaft atmen nach der erneuten Zeit des Heimunterrichts auf. "Da ich mich gegenwärtig in der Elternzeit befinde, war ich auch beim Homeschooling stets für meine Tochter greifbar. Das war für Arwen von Vorteil. Ich zolle jedoch allen Eltern Respekt, welche Kinder in verschiedenen Schularten (Grundschule, Oberschule, Gymnasium) haben, nebenher noch ihrem Beruf nachgehen und nach getaner Arbeit sich mit den Lernaufgaben ihrer Sprösslinge befassen mussten. Das war ein enormer Kraftakt", lobt Arwens Mutti. Das Ganze hatte aber auch Vorteile. So fanden viele Schülerinnen und Schüler heraus, zu welcher Tageszeit sie am effektivsten lernen können. Bei Arwen-Elisabeth sind es bspw. die späten Nachmittagsstunden.

Wie sich der neue Präsenzunterricht mit Maske tragen im Schulhaus, dem Lüften bei den gegenwärtig eisigen Temperaturen etc. weiterhin entwickelt, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass alle Beteiligten vorerst etwas entlastet sind. Nur wie lange? Diese Fragen haben schon jetzt viele Eltern wieder im Hinterkopf.