Kinder freuen sich auf ihren neuen Hort

EINWEIHUNG Anbau an der Grundschule feierlich zur Nutzung freigegeben

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Die Mädchen und Jungen der Kita "Regenbogen" hatten ein kleines Programm zur Einweihung ihres künftigen Hortes einstudiert. Foto. Armin Leischel

Zwönitz. "Wer will fleißige Handwerker sehn?" - Mit diesem bekannten Kinderlied stimmten die Mädchen und Jungen der Zwönitzer Kita "Regenbogen" am 1. Juni auf die Einweihung ihres neuen Hortes "Goethe-KidZ" ein. "Um den enorm gestiegenen Bedarf der Ganztagsbetreuung der Schüler in den Grundschulklassen mit Weitblick abzusichern, entschied sich die Stadtverwaltung Zwönitz für den Ausbau des städtischen Hortes der `Kita Regenbogen` und im Oktober 2016 starteten wir mit dem Spatenstich das Projekt: Umbau der Grundschule Johann Wolfgang von Goethe zur Erweiterung der Hortnutzung", bekräftigte Bürgermeister Wolfgang Triebert den rund zwei Millionen teuren Anbau.

Über eine Million Euro Förderung

Dabei wird die Kommune finanziell mit 1.120.000 Euro aus dem Fördertopf der Förderrichtlinie "RL LEADER/2014" unterstützt. Nach weniger als zwei Jahren Bauzeit steht nun ein zweigeschossiger Anbau mit fünf Gruppenräumen und je 330 Quadratmetern je Etage für 177 Kinder zur Verfügung. Mit dem Anbau entstanden somit 70 Betreuungsplätze mehr als bisher. Der Hort wird seit Jahresbeginn als eigenständige Kindertageseinrichtung der Kinder- und Jugendhilfe geführt. Die Kinder selbst hatten ein Mitbestimmungsrecht auf die neue Namensgebung. Immerhin wurden 20 Vorschläge eingereicht. Die Entscheidung für "Goethe-KidZ" soll mit dem "Z" am Namensende die enge Verbundenheit zu ihrer Grundschule zum Heimatort widerspiegeln.

Familien sollen sich in Sachsen wohlfühlen

Neben Vertreter des Stadtrates, der Verwaltung, Mitarbeiter der Einrichtung wie auch Bauplaner und Bauschaffende nahm auch die Staatsministerin für Soziales, Barbara Klepsch an der feierlichen Einweihung des Hortes an der Matthes-Enderlein-Straße 1, teil. "Der heutige Tag unterstreicht noch einmal die Wichtigkeit den ländlichen Raum bei der Verwirklichung von Vorhaben, gerad für Familien mit ihren Kindern von Seiten des Landes und des Landkreises zu unterstützen. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, dass sich Familien in unserem Freistaat wohlfüllen. So wie sich gerade Zwönitz seit der Wende entwickelt hat, ist beispielgebend für die Region", betonte die Sozialministerin.