Kinderwelt Erzgebirge e.V. feiert 25. Geburtstag und lädt zu inklusivem Begegnungstag ein

Von Anfang an in besten Händen

Marienberg

"Von Anfang an in besten Händen" - dieses Motto, das den am 1. November 2000 gegründeten Kinderwelt Erzgebirge e.V. als Slogan begleitet, hat sich über die Jahre hinweg zu einer lebendigen Realität entwickelt.

 

 

Ein neuer Anfang: Der Eintrag ins Vereinsregister

Der Eintrag ins Vereinsregister am 23. November desselben Jahres war nur der erste Schritt auf einem beeindruckenden Weg. "Fünf auf einen Streich" - so lässt sich die Übertragung der Trägerschaft über fünf Einrichtungen der Stadt Marienberg ab dem 1. Januar 2001 treffend zusammenfassen. Rund um die Kitas "Knirpsenhaus Marienberg", "Villa Zwergenland" in Lauterbach, das "Bummihaus" in Lauta, das "Kinderland" in Niederlauterstein sowie den Hort der Grundschule "Herzog Heinrich" Marienberg begann eine neue Ära der Kinderbetreuung. Mit dem Zuwachs der Rübenauer Kita "Regenbogen" und dem Hort der Grundschule "Villa Kunterbunt" in Kühnhaide am selben Tag expandierte der Verein schnell weiter. Im Jahr 2002 kam das Jugendhaus "Meyerfabrik" hinzu. Bis Ende 2007 blieb es bei diesen acht Einrichtungen, die die Grundlage für die Kinderwelt bildeten. Heute betreibt der Verein beeindruckende 19 Einrichtungen, in denen rund 1.500 Kinder betreut werden. Mit 202 Beschäftigten, davon 172 pädagogische Fachkräfte, 23 technischen Mitarbeitern und sieben Verwaltungsangestellten ist die Kinderwelt ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.

 

Ein Funke entfacht: Die Anfänge des Kinderwelt Erzgebirge e.V.

Ralf Unglaube, der heutige Geschäftsführer und einst Sachgebietsleiter im Sozialwesen der Stadtverwaltung Marienberg, war von Beginn an maßgeblich an der Entwicklung des Vereins beteiligt. "Die Idee des damaligen Oberbürgermeisters Thomas Wittig für eine freie Trägerschaft war ein Funke, der in mir das Feuer entfachte.", erinnert sich Herr Unglaube. Diese offene Kommunikation bildete die Grundlage für einen zügigen Start und eine positive Entwicklung, die auch nach einem Vierteljahrhundert noch bemerkenswert ist. In alle Einrichtungen wurde fortlaufend gut investiert, um sowohl Kindern als auch Erzieherinnen und Erziehern eine angenehme Umgebung zu bieten. Jede Einrichtung hat die Freiheit, ihr eigenes Konzept zu gestalten, was zu vielfältigen und kreativen Bildungsangeboten beiträgt. Ein besonders hervorzuhebendes Beispiel ist das "Knirpsenhaus", das als Sprachkita fungiert und spezielle Sprachförderungen anbietet. Zudem lernen Vorschüler dort das Schwimmen im nahegelegenen Aqua Marien, was durch den hauseigenen Kleinbus ermöglicht wird - ein wichtiges und wertvolles Angebot. Wie in vielen Organisationen gibt es auch im Kinderwelt e.V. Herausforderungen zu bewältigen. Eine zentrale Angelegenheit ist der Fachkraft-Kind-Schlüssel, während die Kinderzahlen rückläufig sind. "Das ist ein Problem, denn wir möchten die Arbeitsplätze erhalten", erklärt Ralf Unglaube. Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt das Team optimistisch und arbeitet an Lösungen, um die Situation für alle Beteiligten zu verbessern. "Wir hätten uns von der Politik mehr Unterstützung beim Personalschlüssel erhofft, doch diese Hoffnungen wurden bisher nicht erfüllt", sagt er weiter. Trotz der Herausforderungen blicken der Geschäftsführer, sein Team und die derzeit 250 Mitglieder auf eine positive Entwicklung des Vereins zurück. Gemeinsam mit Partnern, Mitarbeitern, Mitgliedern, Eltern, Kindern und Interessierten wird am 17. Mai von 10 bis 15 Uhr das 25- jährige Jubiläum gefeiert. An diesem besonderen Tag darf man sich auf zahlreiche Aktionen, Begegnungen, Angebote und die Vorstellung der verschiedenen Einrichtungen und deren pädagogischen Konzepte freuen. "Wir freuen uns darauf, mit Ihnen in Erinnerungen zu schwelgen, in die Zukunft zu blicken und natürlich gemeinsam zu feiern", so der einheitliche Tenor des Kinderwelt-Teams. In einer Zeit, in der die Bedeutung von frühkindlicher Bildung und Betreuung immer mehr in den Fokus rückt, formt der Kinderwelt Erzgebirge e.V. die Landschaft der Kinderbetreuung in der Region und bleibt ein strahlendes Beispiel dafür, wie aus einer Idee eine erfolgreiche Initiative erwachsen kann.

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