Kirchen laden zum Friedensgebet

Gesellschaft Netzwerk lädt ein Zeichen zu setzen

Annaberg-B. 

Das Netzwerk für Demokratie und Courage im Erzgebirgskreis bekennt sich eindeutig zu einer demokratischen, toleranten und vielfältigen Stadt Annaberg-Buchholz. Deshalb spricht es sich dafür aus, an den Friedensgebeten in den Kirchen der Stadt am kommenden Sonntag teilzunehmen und auf diese Weise ein Zeichen zu setzen. Die Netzwerkpartner betonen in einer Pressemitteilung: Wir leben in einer demokratischen, toleranten und vielfältigen Stadt - in Annaberg-Buchholz. Darauf können wir stolz sein. Wir wollen nicht zulassen, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt gegeneinander aufgehetzt werden, nur weil unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Wir wollen, dass weiterhin Respekt und Toleranz allen Menschen die in unsere Stadt leben, entgegengebracht werden. Das Netzwerk für Demokratie und Courage in Annaberg-Buchholz, tritt für die Stärkung einer lokalen demokratischen Kultur ein, an der die Bevölkerung aktiv mitwirken soll. Die Netzwerkpartner verstehen sich als eine Wertegemeinschaft und sehen der aktuellen gesamtdeutschen Entwicklung mit Sorge entgegen. Wir können nicht verhindern, dass Andersdenkende sich versammeln um ihre Ideologien zu verbreiten, denn das Versammlungsrecht muss ein Grundrecht aller bleiben. Was wir aber tun können ist, mit Freunden, Familie, Bekannten und zuletzt auch unseren Kindern darüber zu reden, wie wichtig Demokratie und Toleranz sind. Wir unterstützen deshalb den Aufruf aller Kirchen in unserer Stadt, am Sonntag ein gemeinschaftliches Zeichen für unsere Werte zu setzen. Fast gleichzeitig werden in allen Kirchen der Stadt Annaberg-Buchholz an diesem Tag im Gottesdienst die Glocken läuten und sich die Menschen vor das Gotteshaus begeben, um gemeinschaftlich ein Friedensgebet zu sprechen. ru/pm