Kita: Eingewöhnung in Rekordzeit

Wiesenzwerge Einrichtung wird zeitnah komplett belegt sein

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Erik Köhler, Erzieherin Anja Wahrenberg und Nils Kümmeritz aus der Kita "Wiesenzwerge" in Neukirchen beim Spielen. Foto: Georg Dostmann

Neukirchen. Für Pia Vogel ist die Arbeit in ihrer Kita etwas ganz Besonderes. "Der Fokus kann völlig auf die Kinder gelegt werden, da ideale räumliche Bedingungen vorherrschen und in der Einrichtung maximal 30 Kinder betreut werden", sagt die 38-Jährige. Sie ist die Leiterin für den Fachbereich Krippe und damit auch in der Kindertagesstätte "Wiesenzwerge" in Neukirchen.

Die Einrichtung musste 2016 gebaut werden, da die Geburten von Jahr zu Jahr gestiegen sind. Bereits am 01. August wurden die ersten sieben Kinder aufgenommen. Aktuell werden schon 20 Steppkes betreut. Sie sind in die Gruppen "Bienchen" und "Grashüpfer" aufgeteilt. Im Mai wird die Kita mit 30 Kindern schließlich voll belegt sein. Mittlerweile umfasst das Team fünf Erzieher.

Durch die monatlichen Zugänge liegt der Schwerpunkt aktuell auf der Eingewöhnung der Kinder. Die größte Herausforderung war für die 38-Jährige der Start mit den ersten sieben Kindern. "Es ist eine außergewöhnliche Situation, so viele Kinder auf einmal einzugewöhnen", erzählt die Chemnitzerin.

In der Regel werden pro Monat nur zwei bis drei Kinder eingewöhnt. In der ersten Woche halten sich die Eltern mit in der jeweiligen Gruppe auf, bis Anfang der zweiten Woche die ersten Trennungsversuche stattfinden. "Wenn sieben Kinder auf einmal ihre Eltern vermissen, ist das nicht immer einfach", erzählt die Kitaleiterin.

Die zweite große Herausforderung war für viele auch der fehlende Tagesablauf. "Durch die vielen Eingewöhnungen konnten wir erst im Oktober einen festen Tagesplan entwickeln", sagt Pia Vogel und fährt fort: "Dazu gehören Frühstückszeiten, Obstpausen, Töpfchenzeiten sowie Spiel-und Angebotszeiten". Der Prozess sei nie abgeschlossen und hänge immer von den einzelnen Kindern und ihrem jeweiligen Entwicklungsstand ab.