Klassenerhalt für Auer Handballer ist perfekt

Handball EHV Aue holt Auswärtspunkt gegen Rimpar Wölfe

Lößnitz. 

Lößnitz. Bei den Handball-Zweitligisten des EHV Aue darf gefeiert werden - die Männer um Trainer Stephan Swat haben gestern auswärts bei den DJK Rimpar Wölfen den letzten Punkt geholt, der für den Klassenerhalt noch nötig war. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung im Bus auf der Rückfahrt von Würzburg, wo man mit einem 26:26 (15:10) vom Parkett der S-Oliver-Arena gegangen ist.

"Der Wille war groß den entscheidenden Punkt zu holen. Insgesamt war es eine tolle Leistung und ein tolles Spiel der Jungs", sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke. Schade sei nur, dass es nicht zwei Punkte geworden sind. Immerhin hat der EHV bis kurz vor Abpfiff geführt. Gerade in der Startphase haben die Auer alles auf eine Karte gesetzt und ihren Vorsprung bis zum 9:2 (13.) ausgebaut.

"Wir hätten den Sieg verdient gehabt."

Swat zollt der Mannschaft Respekt. Wenn man so ins Spiel kommt, zeige das den Willen und den Charakter der Mannschaft. Mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung (15:10) ist man dann in die Pause gegangen. Dass die zweite Halbzeit hart wird, wusste man. "Rimpar ist schließlich eine gute Mannschaft", so Jurke, der anfügt: "Was in der zweiten Halbzeit schiedsrichterseitig passiert ist, war schon strittig. Gerade auch die Rote Karte, die Ladislav Brykner in der 39. Minute gesehen hat." Eine schwierige Situation. Rüdiger Jurke sagt: "Es ist schade, wir hätten den Sieg verdient gehabt. Wir führen die ganze Zeit und am Ende sind wir um den Punkt betrogen worden. Aue war klar die bessere Mannschaft."

Bis in die 57. Minute lagen die Auer Handballer vorn. Erst in der 58. Minute hat es den Ausgleich zum 25:25 gegeben. Kapitän Eric Meinhardt, der in Summe elf Tore verwandeln konnte, davon fünf 7-Meter, hat zum 26:25 (59.) eingenetzt, doch ein klares Foul an ihm sei nicht gepfiffen worden, wie Stephan Swat erklärt. Stattdessen hat der EHV Aue 18 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 26:26-Endstand bekommen.