Klein, aber im besten Sinne fein

Höhepunkt Traditionelle Bergparade trumpft mit Romantik auf

Wenn auf dem Schwarzenberger Markt keine Nadel mehr zu Boden geht, der Steiger erklingt und dieser aus hunderten Kehlen lauthals mitgesungen wird, dann ist der Samstag vor dem 3. Advent, dann ist Bergparade in Schwarzenberg. Die Strecke führt vom Bahnhof zum Markt. Die Mitglieder der Knapp- und Bergbrüderschaften setzen sich 17 Uhr in Bewegung.

"Wir haben in diesem Jahr 158 Bergmusiker, vier Kapellen und 300 Trachtenträger, die das Paradeband bilden", nennt Gerd Rosam, Sachgebietsleiter Kultur und Tourismus bei der Stadt Schwarzenberg, die nackten Zahlen: "Das sind ähnliche Zahlen wie in den Vorjahren und es sind gleichzeitig unsere Obergrenzen. Wir haben einfach nicht mehr Platz." Daher lassen sich die Verantwortlichen auch nicht verrückt machen. "Es gibt ja Städte im Erzgebirge, die versuchen jedes Jahr neue Rekorde aufzustellen - das können wir gar nicht", so Rosam. Trotzdem gehört die Schwarzenberger Bergparade zu den schönsten überhaupt. Dirk Weißbach von der Stadtinformation über die Gründe: "Da kommen verschiedene Punkte zusammen. Das ist die Abendstunde, in der unsere Parade stattfindet. Das ist die besondere Beleuchtung und das sind die Fackeln, die die Parade zu etwas Besonderem machen." Zudem gäbe es ein wunderbares Bild, wenn sich die Trachtenträger um den beleuchteten Weihnachtsbaum während des Bergzeremoniells aufstellen.