Kleine Musiker kommen groß raus

Musik Regionalausscheid von "Jugend Musiziert" fand in Aue statt

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Sind bei Jugend musiziert angetreten: Luise Marschner aus Burkhardtsdorf (vorn) und Jara Wabner aus Chemnitz. Foto: R. Wendland

Aue. Den Saal des Auer Kulturhauses hat die Kreismusikschule des Erzgebirgskreises in Aue genutzt, um den Vorspiele im Rahmen des Regionalwettbewerbs "Jugend musiziert" in der Kategorie Duo Klavier und ein Streichinstrument eine würdige Plattform zu geben. Insgesamt elf Teams sind angetreten.

Möglichst früh anfangen

"Wir haben einige vielversprechende Leistungen gehört", sagt Rico Reinwarth von der Musikschule in Aue, der zur fünfköpfigen Jury gehörte. Es sei wichtig, so Reinwarth, dass die Kinder so zeitig wie möglich anfangen. Auch wenn es für die Kleinen keinen Folgewettbewerb gibt, sei es schon eine Leistung, die Bedingungen für den Regionalwettbewerb zu erfüllen und dort auf der Bühne zu stehen und vorzuspielen. Eine Weiterleitung zum nächst höheren Wettbewerb gibt es also für die Jüngsten nicht - die Teilnahme zählt.

Kleines Duo kann überzeugen

Luise Marschner aus Burkhardstdorf an der Geige und Jara Wabner aus Chemnitz am Klavier sind als Duo angetreten. Für den Wettbewerb haben die zwei Nachwuchs-Musikerinnen gut ein halbes Jahr fleißig geübt. Die Beiden haben 23 Punkte erhalten und damit einen 1. Preis. Die neunjährige Jara hat zeitig angefangen mit Klavierspielen. Mittlerweile sind es fünf Jahre, dass sie am Instrument lernt. "Dafür entschieden habe ich mich, weil meine große Schwester spielt und ich fand es auch schön", erzählt Jara.

Luise hat die Geige in der Hand. Die Siebenjährige erzählt: "Das Üben war manchmal schon schwer. Da war das Vorspielen jetzt etwas leichter. Einige kleine Schusselfehler gab es, aber wir haben es hinbekommen", freut sich Luise. Für die beiden war es der erste Wettbewerb bei dem sie angetreten sind. Luise gesteht: "Ich war sehr aufgeregt und habe nicht mitbekommen, was um uns herum passiert ist." Die Beiden haben sich auf ihre Musik konzentriert und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wenn man es geschafft hat, sei es ein gutes Gefühl, meint Luise.