Klinik-Clowns verzaubern kleine Patienten

Mission Improvisation gehört bei den Auftritten immer mit dazu

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Die Klinik-Clowns Astrid Reuther (li.) und Björn Müller bringen Kinder, wie Helene (re.), auf Station zum Lachen. Foto: R. Wendland

Aue. Sie haben rote Nasen im Gesicht und sind immer zu Scherzen aufgelegt, so kennt man die Klinikclowns, die einmal im Monat auf der Kinderstation im Helios Klinikum in Aue unterwegs sind. Astrid Reuther und Björn Müller gehören zum Verein "Clownsnasen" haben ein Händchen für Kinder und leisten wertvolle medizinische und pädagogische Arbeit.

Verstehen, was die Kinder gerade brauchen

"Wenn es gut läuft und wir gute Arbeit machen, bekommen wir von den Kindern viel zurück", erklärt Müller und ergänzt: "Es gibt eine gewisse Lebendigkeit in unserem Spiel und wenn es uns gelingt, dass genau das überschwappt auf die kleinen Patienten, ist das gut." Es gehe darum, in ein Zimmer reinzugehen und denjenigen dort abzuholen, wo er ist und ein Stückchen in die Welt der Clownerie zu ziehen.

Ziel sei es, dass die eigene Kreativität der Kinder in Schwung kommt und das ganze Umfeld im Krankenhaus nicht mehr eine so große Belastung ist. "Es geht darum, Kontakt zu finden und die kleinen Patienten und ein Fenster für die Seele zu öffnen", fügt Astrid Reuther hinzu. Die Clowns beschäftigen sich im Vorfeld mit den Patienten. Die Beziehung zwischen Clowns und Kindern versucht man zu harmonisieren.

Sie jonglieren und erzählen Geschichten

Sicher führen die Clowns auch Stücke auf, aber gerade in einer Klinik ist das eher selten. Vielmehr haben die Akteure verschiedenste Dinge in den Taschen, Werkzeuge, wie es Björn Müller beschreibt: "Diese bieten wir an. Wir haben ein breites Repertoire an Liedern, zaubern und jonglieren oder erzählen eine Geschichte. Wir setzen das ein, was uns richtig erscheint in diesem Moment." Improvisation gehört dazu.