Klinikum Erlabrunn: Naturfilme sollen Patienten entspannen

Neuanschaffung Modernes MRT erfüllt viele Ansprüche

Erlabrunn. 

Erlabrunn. Keine Angst vorm MRT könnte das neue Motto in den Kliniken Erlabrunn gGmbH sein. Denn dort gibt es jetzt ein neues MRT-Gerät (Magnetresonanztomographie). Und dieses hat ein außergewöhnliches Gimmick. Wer sich für die Untersuchung auf die Pritsche legt, darf sich über kleine beruhigende Filmchen freuen, die Platzangst schnell vergessen lassen. Je nach Geschmack können sich Patienten für Unterwasserwelt, Sonnenuntergang oder Waldlandschaft entscheiden. Die dazu passende Beleuchtung des Raums in verschiedenen Farben rundet das positive Gefühl während des Aufenthalts im MRT zusätzlich ab.

"Das ist vielleicht nur eine kleine Sache, aber ganz viele Patienten beruhigt das", sagt Röntgenassistentin Tatjana Stöhr, die mit viel Einfühlungsvermögen auf die Untersuchung in der Röhre vorbereitet. Denn oft sind Patienten mit Angst gebeutelt, wissen nicht, was auf sie zukommt. Dabei sind die Möglichkeiten im MRT breit. So können die Mediziner Probleme im orthopädischen Bereich abklären. Aber auch onkologische Tumorerkrankungen und Metastasen-Bildungen sind im MRT erkennbar. Rein medizinisch gesehen sei die Neuanschaffung eine Art Quantensprung, meint Chefarzt Fischer. Die Untersuchungszeit hat sich deutlich verkürzt und die Bildqualität hat sich verbessert, was einen entscheidenden Vorteil bei der Befundung darstellt. Die Kosten für die Neuanschaffung lagen bei eine knappen Million Euro. Das Team um Chefarzt Fischer freut sich über die verbesserten Bedingungen.