Klinische Studien: Versuchskaninchen oder Notwendigkeit?

Mittwochsvorlesung Facharzt klärt auf und beantwortet Fragen

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Foto: Dutko/Getty Images/iStockphoto

Aue. Klinische Studien im Fokus - Versuchskaninchen ja oder nein? Das Helios Klinikum in Aue lädt in regelmäßigen Abständen zu Mittwochsvorlesungen ein: der nächste Termin für solch eine Veranstaltung steht am 17. Mai. An diesem Tag beginnt 17 Uhr eine Vorlesung im Hörsaal im Haus B, 1. Etage.

Wie funktionieren klinische Studien?

Für Interessierte ist der Eintritt zur Vorlesung frei. Im Rahmen dieser Auer Mittwochsvorlesung wird PD Dr. Mathias Hänel, Chefarzt der Klinik für Onkologie und Palliativmedizin am Helios Klinikum Aue, zum Thema "Klinische Studien - ich bin doch kein Versuchskaninchen" sprechen. Patienten, denen die Möglichkeit angeboten wird, sich an einer klinischen Studie zu beteiligen, stellen sich oftmals viele Fragen.

Der Facharzt geht auf einige häufig gestellte ein, die da lauten: Bin ich dann ein Versuchskaninchen? Wie laufen solche Studien eigentlich ab? Wer kontrolliert das Ganze? Und wird an mir etwa herumexperimentiert? Chefarzt Hänel wird diese und weitere Fragen beantworten.

Wichtig für den medizinischen Fortschritt

Außerdem wird Hänel die Chancen klinischer Studien aufzeigen und Vorurteile ausräumen. Der Onkologe ist aktuell an etwa 50 Studien aktiv beteiligt und ist von deren Notwendigkeit überzeugt.

Die intensive medizinische Forschung habe die Diagnostik und Behandlung onkologischer Patienten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert und es konnten bei verschiedenen Tumoren die Heilungschancen signifikant gesteigert werden. Der Facharzt weiß, dass ohne die Ergebnisse von klinischen Studien dieser medizinische Fortschritt nicht möglich gewesen wäre.