• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland

Knappe Auswärts-Niederlage für den EHV

Handball Nächster Gegner für die Auer Handballer ist Emsdetten - dort hofft man auf etwas Zählbares

Lößnitz. 

Lößnitz. Mit dem Nikolaus-Geschenk hat es beim EHV Aue nicht funktioniert - man hat auswärts gegen die DJK Rimpar Wölfe schlussendlich mit 20:22 (9:8) vor 1.512 Zuschauern in der S. Oliver Arena in Würzburg den Kürzeren gezogen, obwohl zumindest ein Unentschieden drin gewesen wäre. "Jetzt müssen wir es gegen den TV Emsdetten versuchen", sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke. Das Spiel wird am Sonntag, zum 3. Advent, 17 Uhr in der Ems-Halle in Emsdetten angeworfen. Vor diesem Spielwochenende steht der EHV Aue auf dem elften Tabellenplatz und die Gastgeber sind Vorletzte.

Kleine Sieges-Serie abgebrochen

Rein vom Papier her also eine machbare Aufgabe für den EHV Aue. Natürlich hofft man, dass man bei diesem Auswärtsspiel etwas Zählbares mitnehmen kann. Mit der Niederlage gegen die DJK Rimpar Wölfe ist die zuvor kleine Sieges-Serie für die EHV Aue gerissen. Rüdiger Jurke sagt, es sei durchaus möglich gewesen, die Serie fortzusetzen, doch dafür hätten alle an die Leistungsgrenze gehen müssen, was leider nicht der Fall gewesen sei. "Es war mehr drin. Schade, dass wir die Punkte liegen lassen haben, denn so stark war Rimpar nicht." Jurke sagt aber auch, das Spiel haben eigentlich keine Sieger verdient. Tatsächlich hat es keine der beiden Mannschaften geschafft, sich wirklich deutlich abzusetzen und die Oberhand zu gewinnen.

Pech in der Schlussphase

Für das Team um Trainer Stephan Swat ist die Schlussphase entscheidend gewesen. In der 59. Minute stand es 21:20 für die Rimpar Wölfe. EHV-Keeper Vilius Rasimas hat 14 Sekunden vor Schluss einen Wurf der Gastgeber gehalten. In der heißen Phase hat Stephan Swat den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt und bis vier Sekunden vor Schluss hatten die Auer auch den Ball in Händen. Doch dann hat Adrian Kammlodt in den Block geworfen. Die Gegner haben diese Chance für sich eiskalt ausgenutzt und den Ball ins leere EHV-Tor geworfen. An der Stelle hatten die Auer etwas Pech. Das Spiel hätte durchaus auch anders ausgehen können. Jetzt konzentriert man sich auf Emsdetten.

 BLICK ins Postfach? Abonniert unseren Newsletter!