KohleWelt bewahrt einzigartige Sammlung zum sächsischen Steinkohlenbergbau

Erfolgreicher Internationaler Museumstag in Oelsnitz

Oelsnitz/Erzg.

Die KohleWelt, die eine einzigartige Sammlung zum sächsischen Steinkohlenbergbau bewahrt und Wissen vermittelt, blickt auf einen rundum gelungenen Internationalen Museumstag zurück. Und das nicht nur, weil die sachsenweite Eröffnung des Aktionstages in diesem Jahr in der KohleWelt erfolgte.

Auszeichnung und Details zur diesjährigen Ausstellung

Nach einer intensiven Sanierungs- und Neukonzeptionsphase wurde das Haus im Januar 2025 feierlich wiedereröffnet und im November mit dem Hauptpreis des 10. Sächsischen Museumspreises für seine herausragende Dauerausstellung ausgezeichnet. Unter dem diesjährigen Motto „Museum für alle“ stellte das Team am Museumstag das Thema Barrierefreiheit in den Fokus. Mit Unterstützung der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm, das Inklusion und Bergbaugeschichte lebendig miteinander verknüpfte.

Barrierefreiheit hat große Priorität

Das Ziel in der KohleWelt ist es, die neu gestalteten Räume für möglichst viele Menschen erlebbar zu machen. Baulicherseits sind die Maßnahmen an der KohleWelt abgeschlossen, wie Sven Neubert, Betriebsleiter des kul(T)our-Betriebs des Erzgebirgskreises sagt: „Die Entwicklung zeigt sich positiv. Die KohleWelt hatte ein super erstes Jahr nach der Wiedereröffnung. Im Jahr 2025 hatten wir die 50.000 Besucher mit denen wir kalkuliert haben und wir hoffen, dass wir diese Zahl auch weiterhin so erreichen.“

Zugang nun für möglichst viele Menschen möglich

Zum Thema Barrierefreiheit sagt Museumsleiter Jan Färber: „In der Form sind viele Skizzen entstanden und wir haben uns überlegt, wie man einen geschlossen Ausstellungsrundgang gestalten, der auch für Rollstuhlfahrende nutzbar ist.“ Bis zur Schließung 2019 war an Barrierefreiheit nicht zu denken und es gab auch keine interaktiven Elemente. Das ist alles im Rahmen der Sanierung und Umgestaltung in den letzten Jahren entstanden. Auch gibt es jetzt Aufzüge, damit alle Etagen erschlossen werden können und es werden unter anderem Informationen für Sehbehinderte in Braille-Schrift bereitgestellt.

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