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Kommune Amtsberg gehört nun zu den "FreundInnen der Kutlurregion Chemnitz 2025"

Vereinsbeitritt Netzwerk bietet Amtsberg eine Brücke in die Zukunft

Amtsberg. 

Amtsberg. Als die Entscheidung der Jury bekannt wurde, dass Chemnitz im Jahr 2025 die Europäische Kulturhauptstadt sein wird, war die Freude auch im erzgebirgischen Umland groß. So wie in Amtsberg, wo Bürgermeister Sylvio Krause sofort erkannte: "Dieses Thema wird für die nächsten fünf Jahre immer wieder in den Medien sein, damit kann man nur gewinnen." Um diese Präsenz zu nutzen, hat Amtsberg nun den nächsten Schritt unternommen. Mit großer Mehrheit stimmte der Gemeinderat dafür, dem kürzlich gegründeten Verein "FreundInnen der europäischen Kulturregion Chemnitz 2025" beizutreten.

Gemeinsame Projekte sind das Ziel

"Kommunen tun sich zusammen, um Projekte zu koordinieren, die fördertechnisch begleitet werden können", erläutert Sylvio Krause das Ziel dieses Netzwerks. Der Amtsberger Bürgermeister sieht darin "eine Chance, sich aktiv einzubringen". Unter einem gemeinsamen Dach könnten Städte und Gemeinden Kontakte knüpfen, die in den kommenden Jahren zu gemeinsamen Veranstaltungen, Ausstellungen oder Aktionen führen. Selbst über das Jahr 2025 hinaus, in dem aufgrund des Chemnitzer Titels viele Touristen in der Region zu erwarten sind, könnten sich die geknüpften Kontakte womöglich auszahlen.

Noch in der Findungsphase

Noch ist es allerdings ein weiter Weg bis dahin. "Zunächst handelt es sich um ein Übergangsjahr. Es geht darum, das Konzept inhaltlich fortzuschreiben und die Vernetzung zu verbessern", erklärt Bernd Birkigt. Er ist Bürgermeister von Oelsnitz und war direkt nach der Verkündung des Chemnitzer Titels maßgeblich an der Gründung des Kulturregion-Vereins beteiligt. Als Vereinsvorsitzender will er nun dafür sorgen, dass die Euphorie nicht abebbt, sondern in möglichst vielen und bunten Ideen mündet. Ein Beispiel dafür ist der Kunstpfad, der durch die Region führen soll. Um weitere Projekte zu initiieren, werde der von Chemnitz engagierte Kurator Alexander Ochst mit allen beteiligten Kommunen Kontakt aufnehmen.

Verkehrsanbindung ein wichtiger Faktor

Eine wichtige Rolle könnte dabei auch die Verkehrsanbindung spielen, die durch das Chemnitzer Modell weiter verbessert wird. Erst vor einigen Tagen war im Amtsberger Ortsteil Dittersdorf eine neue Brücke gebaut worden, über die bald Züge der Bahnverbindung zwischen Chemnitz und Aue rollen sollen. Auch die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln trägt dazu bei, dass das Umland von Chemnitz in den kommenden Jahren von der Wahl zu Europas Kulturhauptstadt profitiert.



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