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Kommune erhält finanziellen Ausgleich für Sachsentag

Finanzierung Zuschlag von rund 440.000 Euro wird gezahlt

Aue-Bad Schlema. 

Aue-Bad Schlema. Für den Tag der Sachsen, der im September 2020 in Aue-Bad Schlema ausgetragen werden sollte und dann pandemiebedingt abgesagt wurde, hat die Kommune eine ganze Stange Geld investiert. So sind 225.500 Euro für das eingeplante Personal ausgezahlt worden. Hinzu kamen für die Vorbereitung des Events laufende Sachaufwendungen in Höhe von 171.600 Euro und 391.100 Euro für nachhaltige Investitionen in die Infrastruktur. So hat man unter anderem den Parkplatz an der Schulbrücke in Aue saniert.

Im Gespräch mit Landesdirektion Sachsen und Finanzministerium

Das Problem ist, so Jürgen Fischer, Kämmerer der Stadt Aue-Bad Schlema, dass es nur Fördermittel gibt, egal ob vorfinanziert oder nicht, wenn der Tag der Sachsen auch tatsächlich ausgerichtet wird und wenn ein rechtskräftiger Haushaltsplan vorgelegt werden kann. Vor diesem Hintergrund haben sich die Gespräche mit der Landesdirektion Sachsen und mit dem Finanzministerium schwierig gestaltet. Nach mehreren erläuternden Rücksprachen und in Anbetracht der Zusage der Stadt Aue-Bad Schlema zur Ausrichtung des Sachsentages 2023 und unter Einbeziehung der Gesamtumstände im Jahr 2020, hat man eine Lösung gefunden, welche die Verantwortlichen der Kommune aufatmen lässt.

So wird der Zuschlag für den Tag der Sachsen teilweise investiv und teilweise für Aufwand in Höhe von rund 440.000 Euro gezahlt. Der Bescheid liegt bereits vor, wie Jürgen Fischer erklärt.