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Sachsen

Krisenstab "Kommunale Impfhilfe" in Aue-Bad Schlema am Start

Kommunal Bürger bekommen Hilfe und Unterstützung

Aue-Bad Schlema. 

Aue-Bad Schlema. Die kommunale Impfhilfe ist in Aue-Bad Schlema angelaufen - damit will man Bürger, die Hilfe benötigen, unterstützen bei der Wahrnehmung des Impfangebotes, etwa bei der Vermittlung der Termine oder der Organisation von Fahrgelegenheiten, um ins Impfzentrum nach Annaberg-Buchholz zu gelangen. Zunächst hat man den Hilfebedarf ermittelt, indem man im ersten Schritt die über 80-jährigen der Stadt als Impf-Prioritätengruppe angeschrieben hat. Ermittelt hat man 2012 Personen - 64 in Alberoda, 1572 in Aue, 350 in Bad Schlema und 25 in Wildbach. Nach einer Woche habe man eine Rückmelde-Quote von 32 Prozent, erklärt Sascha Goll. Der Datenschutzbeauftragte in Aue- Bad Schlema ist auch Leiter des Krisenstabs "Kommunale Impfhilfe".

Moralische Unterstützung

Insgesamt habe es auf die Anschreiben hin 314 Rückmeldungen von Bürgern gegeben, die Unterstützung im Mobilitätsbereich brauchten und 389 Anfragen auf Unterstützung bei der Terminvereinbarung. Für Bürger ist eine zentrale Anlaufstelle mit Unterstützung der Kurgesellschaft Schlema geschaffen worden, um Anfragen zu koordinieren. "Die Hotline, die geschaltet ist, dient für die Zielgruppe auch ein wenig als moralisch Unterstützung. Gerade die älteren Menschen sind dankbar, wenn ein Ansprechpartner da ist, jemand der sich auch die Sorgen und Nöte anhört und diese aufnimmt", sagt Goll. Als Krisenstab "Kommunale Impfhilfe" unterstütze man den dezentralen Impfansatz: "Auch wenn es da noch wenig Konkretes gibt, laufen Vorbereitungen." Auch sei es künftig eine Aufgabe mit, entsprechende Kampagnen zu fahren, um die Impfbereitschaft im Allgemeinen zu steigern. Was die Frage Transport angeht, sei man dankbar, dass sich Musiker der Erzgebirgischen Philharmonie Aue, die coronabedingt derzeit nicht auftreten können, bereiterklärt haben, zu helfen, sagt Aue-Bad Schlema Oberbürgermeister Heinrich Kohl.