Kritische Analyse eines Remis

Fussball FC Erzgebirge Aue analysiert selbstkritisch das Sachsenderby

Aue. 

Aue. Ein bisschen Enttäuschung hat es beim FC Erzgebirge Aue nach dem 1:1 in Dresden gegeben. Aus Sicht der Veilchen wäre durchaus mehr drin gewesen, ließ man drei Punkte liegen. "In der ersten Halbzeit hatten wir die ein oder andere klare Chance", bemerkte Kapitän Martin Männel nach dem Remis in der sächsischen Landeshauptstadt: "Die Dresdner hatten echt Probleme mit uns." Durch den Platzverweis zu Beginn der zweiten Halbzeit - Nicolai Rapp sah die Gelb-Rote-Karte - war man gezwungen etwas tiefer zu stehen. Selbst in Unterzahl hatten die Erzgebirger noch Möglichkeiten, das zweite Tor zu machen. Geklappt hat es nicht. Von einem Misserfolg möchte Kapitän Männel nicht sprechen: "Den Punkt nehmen wir gern mit und gehen auch mit einem guten Gefühl in die nächsten Aufgaben", so der Torwart.

FCE-Cheftrainer Daniel Meyer lobt sein Team und sprach von einem rassigen Derby. "Es war hohes Tempo drin. Wir waren die dominante Mannschaft", so der Coach, der auch die Leistung der Fans anerkannte. "Sie hatten eine gute Choreo, haben immer dagegen angesungen. Das ist auch für sie in diesem Stadion nicht so einfach", meint der Coach. Natürlich sei auf dem Rasen nicht alles gut gelaufen. Genau diese Dinge wollte Meyer in dieser Trainingswoche ansprechen und anpacken - die Finger in die Wunder legen: "Wir werden schon versuchen, die Details, die nicht so laufen, rauszunehmen."

Die nächste Aufgabe steht für die Lila-Weißen am Samstag an. 13 Uhr empfängt man dann Arminia Bielefeld. Allerdings läuft der Ticketverkauf schleppend. Bis zum Anfang der Woche waren gerade einmal 5300 Karten weg. Tickets sind unter anderem in den Shops von Freie Presse und BLICK erhältlich.