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Krumhermersdorfer Schnitzer wollen ihr Können zeigen

Ausstellung Verein hofft auf Veranstaltung

Krumhermersdorf. 

Krumhermersdorf. Der Auf- und Abbau der Pyramiden, die in der Weihnachtszeit meistens im Ortszentrum als Symbol der Gemütlichkeit und Besinnung ihre Runden drehen, wird in den erzgebirgischen Städten und Gemeinden unterschiedlich gehandhabt. Mancherorts kümmern sich Vereine darum, mitunter sind aber auch die Kommunen selbst oder bestimmte Bürger dafür verantwortlich. In Krumhermersdorf sind die Schnitzer für die Ortspyramide zuständig, die sich immer noch dreht. Grund dafür ist die Schnitzausstellung, die bald stattfinden soll.

Aller fünf Jahre ist es soweit

"Normalerweise bauen wir die Pyramide immer am Wochenende nach dem 6. Januar ab", sagt die Vereinsvorsitzende Claudia Richter. Hochneujahr ist für viele der Anlass zum Abbau, zumal der Winter wohl seine Spuren an den Figuren hinterlassen würde, wenn sie bis Mariä Lichtmess (2. Februar) im Freien bleiben. In Krumhermersdorf wird es aber diesmal so kommen, ja sogar bis in den März hinein soll die Pyramide in Gang bleiben. "Aller fünf Jahre, wenn wir unsere große Schnitzausstellung organisieren, lassen wir die Anlage bis dahin aufgebaut", erklärt Claudia Richter.

Antrieb bedarf Überholung

Dass sich die Figuren diesmal besonders lange drehen werden, hat mit Corona zu tun. Aufgrund der Pandemie war und ist unklar, ob die für viele Besucher geplante Veranstaltung stattfinden kann. "Vieles hängt noch in der Luft, aber die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt die Vereinsvorsitzende. Auch aufgrund der kurz bevorstehenden Lockerungen glaubt der Verein daran, die Ausstellung im März doch noch durchführen zu können. Bis Ende Januar soll eine Entscheidung fallen. Damit wird dann auch klar sein, wann die große Ortspyramide abgebaut wird - und wann der Antriebsmotor repariert werden kann. Er habe eine Überholung dringend nötig, wie Claudia Richter sagt: "Leider ist die Pyramide in diesem Winter immer mal wieder stehen geblieben."

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