Künstler widmen sich traditionsreichem Kunstgenre

Galerie Ausstellung aktueller Stillleben im Hartmannhaus

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Galerieleiter Alexander Stoll hat für die aktuelle Ausstellung Künstler angesprochen, die sich mit zeitgenössischen Stillleben beschäftigen. Foto: R. Wendland

Oelsnitz. Zeitgenössische Stillleben unter dem Titel "nature morte" sind im Rahmen einer neuen Ausstellung in der Galerie des Heinrich-Hartmann-Hauses in Oelsnitz zu sehen. Mit Mandy Friedrich, Michael Goller, Helene Heyder, Leo Lessig, Petra Natascha Mehler, Jörg Seifert und Axel Wunsch sind sieben Künstler vertreten, die sich dem traditionsreichen Kunstgenre mit Malerei, Grafik und Zeichnungen gewidmet haben. Galerieleiter Alexander Stoll sagt: "Die Künstler arbeiten sehr unterschiedlich, aber der rote Faden ist das Stillleben, der sich durchzieht.

Auch Schrottteile werden für die Kunst verwendet

Es gibt Künstler, die Objekte, wie Obst und Gemüse, Vasen oder Figuren als Vorlage nutzen, wie das schon früher gemacht wurde." Wieder andere Künstler suchen sich spezielle Objekte. So dienen auch Schrottteile der Kunst. Es ist nicht alles so bitter ernst - es gibt Künstler, die sich dem Genre Stillleben auf humorvolle Art und Weise nähern und alles neu interpretieren.

So vielseitig, wie die Motive sind auch die Methoden, wie sie umgesetzt wurden. Ob Pastell-Zeichnungen, Öl-Gemälde, Druckgrafik, Siebdrucke oder auch Radierungen. Die Auswahl der Künstler sei nicht leicht gewesen. Alexander Stoll hat geschaut, wer sich in der heutigen Zeit mit Stillleben beschäftigt: "Das ist nicht sehr verbreitet und auch nicht unbedingt in Mode. Da muss man schon schauen, dass man Künstler findet, deren Werke zusammen in einer Ausstellung wirken." Zu sehen ist die Ausstellung bis 8. Oktober.