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Kunst gibt Vorgeschmack auf 2025

Gestaltung Großes Graffiti an der Hallenwand im Badebereich der Auer Schwimmhalle

Aue. 

Aue. Normalerweise bleiben im Sommer immer vier Wochen, wo die Auer Schwimmhalle für Wartungs-, Reparatur,- und Reinigungsarbeiten geschlossen bleibt. "Jetzt hatten wir deutlich mehr Zeit und haben die Chance genutzt, solche Arbeiten ausführlicher zu realisieren", sagt Aue-Bad Schlemas Oberbürgermeister Heinrich Kohl. An der Hallenwand im Badebereich ist zudem ein großes Wandgemälde entstanden - die Bilder, die von Samuel Schelter und Steffan Schlenkrich im Stil der "Wismut-Kunst" an die Wand gesprayt worden sind, zeigen typische Bergbaumotive.

Doch auch andere geschichtliche Aspekte. So ist unter anderen auch Marie Curie dargestellt, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie die chemischen Elemente Polonium und Radium entdeckt hat. Diese Gestaltung in der Schwimmhalle, die finanziell unterstützt wird durch die Stadtwerke Aue - Bad Schlema, ist ein kleiner Vorgeschmack auf 2025. Wie Heinrich Kohl erklärt, wolle man im Rahmen der Kulturhauptstadt Chemnitz die Wismut-Kunst-Sammlung von Bad Schlema ausstellen: "Die Kunst jetzt ist schon ein kleiner Hinweis auf das, was kommen wird. Leider ist die Schwimmhalle geschlossen, sodass die publizistische Wirkung erst dann zum Tragen kommt, wenn wir wieder öffnen dürfen." Die Schwimmhalle in Aue hat neben einem 25-Meter-Becken, das wettkampftauglich ist, ein Nichtschwimmerbecken und einen Sauna-Bereich. Unter normalen Umständen finden übers Jahr einige Schwimmwettkämpfe statt und es gibt auch Angebote, wie Babyschwimmen, Aquafitness und andere Kurse.

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