Kunst trifft Hilfe: Erzgebirgische Künstler unterstützen Kinder im Westjordanland

Erzgebirgische Künstler bringen 20 Werke von Adelbert Gründig nach Bethlehem – Hilfe für Kinder in palästinensischen Gebieten

Region

Endlich ist es vollbracht. Zwanzig ganz spezielle Werke des Marienberger Künstlers Adelbert Gründig haben es bis nach Betlehem in den Nahen Osten geschafft.

Empfang durch Lifegate Rehabilitation

Gut verpackt konnten sie Burghard Schunkert, dem Chef der Hilfsorganisation Lifegate Rehabilitation, welche sich um schwer- bis schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche in den palästinensischen Gebieten kümmert, übergeben werden.

Ein großes Weihnachtsgeschenk

"Es ist für uns wie ein großes Weihnachtsgeschenk", sagte Schunkert. Schon im letzten Jahr war zu dieser Aktion ein erster Anlauf unternommen worden. Er scheiterte leider.

Neuer Anlauf erfolgreich umgesetzt

"Das Projekt aufgeben wollten wir nicht und planten das Ganze nochmals bis ins Detail. Diesmal gelang es", freut sich Herr Gründig.

Reise ins Heilige Land

Zusammen mit seinen Freunden Michael Gottschalk, Gundula Bindig, Johannes Oettel und Andreas Weise flog er nach Tel Aviv. Von dort aus ging es ins Westjordanland.

Herzlicher Empfang in Beit Jala

"In Beit Jala bei Bethlehem wurden wir herzlich willkommen geheißen. Auch die Reaktionen auf Adelberts Bilder werden wir nicht vergessen. Alle waren in hohem Maße begeistert", verriet Michael.

Biblische Motive finden ihren Platz

Die Motive aus dem Alten und dem Neuen Testament - gearbeitet in Acryl - haben nun ihren Platz in der hauseigenen Kapelle und im Auditorium gefunden.

Hilfe vor Ort und kulturelle Eindrücke

Das Grüppchen aus dem Erzgebirge flog nicht nur zum Schenken ins Heilige Land. Sie halfen außerdem beim Renovieren innerhalb der Einrichtung, besserten aus, sorgten mit Farbe für neue Anstriche, halfen bei der Betreuung von behinderten Kindern und kümmerten sich um Bänke auf dem Spielplatz. Nach getaner Arbeit ging es ans Tote Meer oder auf Erkundungstour durch die Region.

Verbindungen fürs Herz

"Wir haben Freundschaften geschlossen und uns sicher und gut aufgehoben gefühlt. Die Verbindung zu Lifegate werden wir pflegen, denn sie ist uns zur Herzensangelegenheit geworden", sind sich alle einig.