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Kunstrasen soll dieses Jahr erneuert werden

Fussball FC Stollberg gehört zu den mitgliederstärksten Vereinen im Landkreis

Stollberg. 

Stollberg. Fußball hat in Stollberg eine lange Tradition - der Verein, heute FC Stollberg, ist 1910 gegründet und besteht somit seit 110 Jahren. Festlichkeiten seien nicht geplant, sagt Enrico Held, der als Vorstandsvorsitzender seit Mai 2017 die Fäden beim FC Stollberg in den Händen hält. Der Verein hat eine ordentliche Größe und gehört im Erzgebirgskreis zu den mitgliederstärksten Vereinen. Aktuell zählt man reichlich 300 Mitglieder.

Aktuell hat man 14 Mannschaften, die unter dem Dach des FC Stollberg Fußball spielen. Bei den Erwachsenen hat man drei Männer-Mannschaften. Die1. Mannschaft in der Landesklasse West, die 2. Mannschaft in der Kreisliga West und die Alten Herren. Für die Saison hat man ein klares Ziel. "Bei den Männer-Mannschaften lautet das Ziel Nichtabstieg", sagt Enrico Held.

In der Form stehen gerade die Fußballer der Landesklasse-Mannschaft vor einer großen Herausforderung, denn aktuell steht man auf Platz 14 der Tabelle und damit auf dem ersten Abstiegsplatz. Die Heimspielstätte der Stollberger Fußballer ist das Glückauf-Stadion. Das Sportlerheim wird vom Verein betrieben und bewirtschaftet. Im Stadion steht in diesem Jahr eine Baumaßnahme an. Wie Enrico Held erklärt, soll diesen Sommer der Belag des Kunstrasenplatzes erneuert werden. Der Stollberger Stadtrat hat dem Vorhaben bereits zugestimmt. Ein Zeitpunkt für die Maßnahme ist allerdings noch nicht fixiert. "Ob der Termin, den wir uns wünschen, sprich die Sommerpause, möglich ist, wird sich zeigen", so Held.

Erst wenn man weiß, wann die Maßnahme startet, wird auch feststehen, ob die Erneuerung des Kunstrasens dazu führt, dass sich der Verein für den Spielbetrieb und das Training einen Ausweichplatz suchen muss.

Es gibt in der näheren Umgebung schon Möglichkeiten, aber darüber macht man sich Gedanken, wenn es soweit ist. Was den Platz als solches angeht, so schaut man darauf, dass man nicht nur die aktuellen Auflagen erfüllt, sondern agiert vorausschauend, um auch die gegebenenfalls neu kommenden Forderungen erfüllen zu können. Wie Enrico Held erklärt verzichte man auf Kunststoff-Granulat. Die Kosten trägt die Stadt. rw