Kurort bekommt Hausaufgaben

Maßnahmen Lärmminderungsmaßnahmen wichtig für Prädikatisierung

Das Thema Kurort-Wiederholungsprädikatisierung beschäftigt die Gemeinde Bad Schlema. Die Unterlagen müssen bis 30. November eingereicht werden. Dort fließt das ganze Thema Lärmminderung ein - es gibt Werte, die eingehalten werden müssen. "Im Großen und Ganzen erfüllen wir diese auch. Es gibt aber Bereiche, wo wir nachbessern müssen", sagt Bürgermeister Jens Müller. In der jüngsten Gemeinderatsitzung haben die Räte den Lärmminderungsmaßnahmen aus dem Schall-Immissions-Gutachten für das Kurgebiet mehrheitlich zugestimmt. Das Gutachten beinhaltet und bewertet gegenwärtig einzuhaltende Richtwerte und künftig einzuhaltende Zielwerte. Mit dem Gutachten betraut war Mario Sachs vom SACHS IAU - Ingenieurbüro für Akustik und Umweltschutz aus Plauen. Wie Sachs erklärt, würden die Richtwerte Großteils eingehalten. Allerdings seien zwei Lärmschutzmaßnahmen nötigt. Eine davon an der Hauptstraße von der Rajewsky-Straße bis zur Zufahrt des Parkplatzes am "Platz der neuen Heimat". Nach Aussagen von Mario Sachs müsste dort ein drei Meter hoher und 220 Meter langer Lärmschutzwall entstehen und es müsste die Tempo-30-Zone auf der Hauptstraße bis auf die Höhe des Feuerwehrgerätehauses verlängert werden. Um die Zielwerte einzuhalten, müsste diese Wand auf fünf Meter erhöht werden und es kommt eine zweite 5-meter-Wand am westlichen Rand des Kurparkes hinzu. Zudem würde das Tempo auf der Hauptstraße auf 20 km/h reduziert.