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Kurzkopfgleitbeutler im Auer Zoo der Minis zuhause

Zoo Kleine Beuteltieren gleiten bis zu 60 Meter weit

Aue. 

Aue. Sie leben gesellig in Gruppen mit bis zu zwölf Mitgliedern und ernähren sich von Baumsäften, Nektar und Pollen, aber genauso auch von Insekten und deren Larven. Die Rede ist von Kurzkopfgleitbeutlern, die ihrem Namen alle Ehren machen, denn sie gleiten elegant von Baum zu Baum mithilfe einer Flugmembran, die von den Handgelenken bis zu den Knöcheln reicht.

Meister im Gleiten legen enorme Strecken zurück

Man glaubt es kaum, aber Kurzkopfgleitbeutler können bis zu 60 Meter weit gleiten. Ursprünglich leben diese Tiere in australischen Wäldern, Tasmanien und Papua-Neuguinea. In Australien gehören Kurzkopfgleitbeutler zu den häufigsten Säugetieren, doch man bekommt sie nur selten zu sehen, da sie nachtaktiv sind. Bei der Orientierung in der Dunkelheit hilft den kleinen Beuteltieren ihr guter hör- und Geruchssinn. Typisch sind für Nachttiere auch die großen Augen. Kurzkopfgleitbeutler können bis zu 20 Zentimeter groß werden und ebenso lang ist ihr Schwanz. Mit bis zu 165 Gramm, die sie auf die Waage bringen, sind sie echte Leichtgewichte. Den englischen Namen Sugar Glider verdanken die Tiere ihrer Vorliebe für Baumsäfte.

Im Auer Zoo der Minis sind Vertreter dieser Tiere zuhause und sie haben prominente Paten. Die Sugar Glider "Maschinchen" und "Sternchen" Dieter "Maschine" Birr und dessen Fanclub und "Hasi" ist von Uwe Hassbecker von Silly getauft worden. Der Zoo der Minis in Aue hat aktuell geschlossen, doch der Online-Shop ist geöffnet: www.zooderminis.de.