Lößnitzer haben Bürgerpreis vergeben

Ehrung Kniebügel für drei verdienstvolle Bürger

Die Stadt Lößnitz ehrt jedes Jahr besonders engagierte Bürger mit dem Kniebügel. Diese Tradition gibt es seit 20 Jahren. Schon 1995 hat der Lößnitzer Stadtrat beschlossen, dass sich verdienstvolle Bürger von Lößnitz, die sich besonders in den Bereichen Kultur, Sport und Tourismus engagieren, ausgezeichnet werden. Das hat man bis heute beibehalten. Bürgermeister Alexander Troll sagt: "Lößnitz hat eine funktionierende und engagierte Bürgerschaft. Es sind die Bürger, die dafür sorgen, dass Lößnitz vielfältig ist. Ohne das ehrenamtlich Engagement wären Veranstaltungen, wie der Salzmarkt oder auch der Weihnachtsmarkt nicht das, was sie heute sind." In diesem Jahr hat man gleich drei Bürger geehrt. Zum einen ist es Henry Walter. Der 69-jährige war zuerst Bürgermeister von Affalter und nach der Eingemeindung zu Lößnitz war er ehrenamtlicher Ortsvorsteher. Walter hat viel bewegt und einiges auf den Weg gebracht. Unter anderem hat er sich für das Freibad in Affalter stark gemacht. Umso größer ist auch seine Freude, dass dieses Bad jetzt saniert wird. Mit der Kniebügel-Auszeichnung hat man den Affalterer beim 325. Lößnitzer Weihnachtsmarkt überrascht: "Von der Auszeichnung wusste ich nichts. Es ist sehr schön, wenn man für sein Tun Würdigung erfährt." Mit dem Kniebügel ausgezeichnet wurden außerdem Helmut Roth aus Alberoda und der 34-jährige Lößnitzer Christian Suhr. Die Beiden verbindet eine gemeinsame Leidenschaft und das sind die Pferde. Der 73-jährige Helmut Roth erklärt: "Das schweißt uns zusammen." Gemeinsam sind sie mit ihren Fuhrwerken bei Veranstaltungen in Lößnitz mit dabei. Und auch ein besonderes Projekt haben die Beiden durchgezogen. Sie sind 2012 mit einem Pferdegespann entlang der der alten Salzstraße von Lößnitz bis nach Halle gefahren über 160 Kilometer. In diesem Jahr haben sie im Rahmen des Projektes "Mit dem weißen Gold in die Goldene Stadt" 310 Kilometer von Lößnitz bis nach Prag in Angriff genommen.