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Lösungen müssen gefunden werden

Asyl Erzgebirgskreis steht vor Herausforderung

Erzgebirge. 

Asyl ist ein Thema, dass alle Beteiligten vor eine Herausforderung stellt. Frank Vogel, der Landrat des Erzgebirgskreises gesteht: "Wir sind zweifelsohne nicht gut genug vorbereitet, um das, was derzeitig auf diesem Sektor passiert, mit ruhigem Gewissen bewältigen zu können." So wie der Freistaat vor enormen Herausforderungen steht, stehen wir in das in gleicher Weise, so er Landrat. Die Zahlen, die man heute in den Erstaufnahme-Einrichtungen hat, werden morgen und übermorgen auf die Landkreise zukommen. Frank Vogel sagt: "Wir haben viele engagierte Leute und auch einige Kommunen, die nennenswerten Wohnungsbestand haben und auch bereits sind, Wohnungen zur Verfügung zu stellen." Frank Vogel ist persönlich überzeugt: "Diese Probleme können wir allerdings nicht nur über freie Wohnungen realisieren. Für eine befristete Zeit werden wir sicher auch Lösungen für weitere Gemeinschaftsunterkünfte haben müssen, um einfach die große Masse zu bewältigen." Der Landrat sammelt unterschiedliche Erfahrung: "Mir begegnen zunehmend Leute, die mir erklären, was alles nicht geht. Aber keiner erklärt mir, was denn geht. Ich denke, da sind wir alle gemeinsam gefordert Landkreisverwaltung, Bürgermeister und Einwohner." Man müsse an einem gemeinsamen Strang ziehen. Derzeit sei es so, dass nur 10 Prozent der Asylsuchenden, die ein Bleiberecht erhalten, auch im Erzgebirgskries bleiben. Perspektivisch sieht Frank Vogel die Zuwanderung auch als Chance.



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