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Ladys bei Alpencup im Erzgebirge

Skisprung Nachwuchsdamen nehmen Pöhlbachschanze in Angriff

Pöhla. 

Mit dem Namen des kleinen Erzgebirgsorts Pöhla verbinden viele die wohl größten Zinnkammern Europas. Doch damit nicht genug. Pöhla ist auch ganz eng mit dem Skisprung verknüpft. Einerseits liegt das natürlich am berühmtesten Sohn des Schwarzenberger Ortsteil, an Jens Weißflog, der dort zunächst aufgewachsen ist, ehe er seine sportliche Laufbahn an der Kinder- und Jugendsportschule in Oberwiesenthal fortsetzte. Für den Floh vom Fichtelberg begann alles auf der Pöhlaer Schanze. Andererseits liegt die enge Verknüpfung mit dem Skisprung auch an der Rolle Pöhlas bei der Entwicklung des Damenskispringens. Zum nunmehr 15. Mal ist der Schwarzenberger Ortsteil am kommenden Mittwoch und Donnerstag (12./13. August) Gastgeber für ein internationales Damenskispringen. Bis Mitte der Woche hatten sich 35 Skisprungdamen aus vier Nationen angemeldet. Die Teilnehmerinnen kommen dabei aus Italien, Tschechien, Österreich und Deutschland. Die FIS Ladies Alpen-Cup macht demnach zum 4. Mal in Pöhla Station. Wie jedes Jahr sorgt der SV Fortuna Pöhla für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Verlosung und anschließender Aprés-Party. Gesamtweltcupgewinnerin Sara Takanashi, Weltmeisterin Daniela Iraschko oder auch die deutsche Olympiasiegerin Carina Voigt sind in vorangegangenen Jahren bereits über den Bakken der Pöhlbachschanze gesprungen. Pöhla ist neben Klingenthal und Bischofsgrün eine Station einer kleinen Tourneewertung des FIS Ladies Alpen-Cup, was ein zusätzlicher Anreiz für die Athletinnen ist. Den Auftakt bildet das vogtländische Klingenthal.



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