Ländlicher Raum profitiert von Fördergeld

Förderung Sanierung des Floßgrabenbereichs

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Für die umfangreiche Sanierung des Floßgrabenbereichs im Kurpark Bad Schlema erhielt die Gemeinde Fördermittel. Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Die sechs LEADER-Regionen des Erzgebirgskreises werden auch 2017 mit finanziellen Mitteln ausgestartet sein. Man bewegt sich in der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020. Dort stehen für Maßnahmen insgesamt rund 65,4 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Diese stammen von der Europäischen Union, aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für den ländlichen Raum (ELER) und vom Freistaat Sachsen. Wie es aus dem Landratsamt des Erzgebirgskreises heißt, stehe für 2017 ein Gesamtbudget von rund 11,3 Millionen Euro allein aus dem ELER zur Verfügung. Zudem erwarte man, dass ein nicht unerheblicher Anteil des Budgets aus 2016 ins neue Jahr übertragen wird. In 2017 rechne man mit einem starken Anstieg der Auszahlungsanträge im Vergleich zum Vorjahr. Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass viele Maßnahmen, die 2016 bewilligt wurden, in 2017 fertiggestellt und gegenüber der Bewilligungsbehörde abgerechnet und ausgezahlt werden. Bis Ende 2016 wurden 112 Förderbescheide für die LEADER-Regionen erteilt - mit einem Gesamtzuschuss von insgesamt rund 8,54 Millionen Euro. Die Förderung lief nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien. Wie es heißt, entspreche die Summe rund 49 Prozent der im Jahr 2016 als Budget zur Verfügung stehenden Mittel. Ein Projektbeispiel, das finanzielle Unterstützung erfahren hat, ist in Bad Schlema zu suchen. Unterstützung gab es ganz konkret für die umfangreiche Sanierung des Floßgrabenbereichs im Kurpark Bad Schlema. Dafür erhielt die Gemeinde Bad Schlema rund 118.660 Euro an Fördermitteln.