Landesgartenschau knapp an schwarzer Null vorbei

Bilanz Oelsnitz erreicht bestes Ergebnis in ganz Sachsen

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Die Landesgartenschau in Oelsnitz ist gut besucht worden. Foto: R. Wendland /Archiv

Oelsnitz. Die Stadt Oelsnitz hat den Abschluss des Sächsischen Landesgartenschau vorliegen. Die Gesellschaft habe mit einem Negativbetrag von 2300 Euro zu bilanzieren. Mit dem Ergebnis könne man mehr als zufrieden sein, sagt Bürgermeister Bernd Birkigt, der genau weiß, dass andere Ausrichter-Städte mit viel höheren Zuschuss-Beträgen zu kämpfen haben. "Es gab noch keine Landesgartenschau in Sachsen, die mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte."

Schwarze Null ist so gut wie unmöglich

Birkigt zeigt sich zufrieden: "Alle Beteiligten haben gut gewirtschaftet. Eine schwarze Null gelingt bei so einem Projekt nicht." Für den Erfolg spreche das Team, sagt der Bürgermeister: "Auch hatten wir das Glück, äußere Rahmenbedingungen zu haben, die dazu beitragen haben."

Die Baumaßnahmen im Bereich der Landesgartenschau hat die Stadt geschultert, sodass diese Kosten nicht der Gesellschaft zuzurechnen sind. Die Gesellschaft hatte 4,5 Millionen Euro für die Durchführung der Landesgartenschau bereit gestellt. Es sei alles gut vorbereitet gewesen. Die Eintrittspreise seien genau richtig getroffen gewesen, nicht zu hoch und nicht zu niedrig. Auch die Entscheidung, ab wann man Karten verkaufte, sei passend gewesen, sagt der Beigeordnete Jens Barnickel. "Das Gradierwerk, das wir gebaut haben, war ein Pluspunkt. Das im heißen Sommer dazu beigetragen, dass die Temperaturen nicht als negativ empfunden worden sind", fügt Birkigt noch hinzu.