Landesmeisterschaften krönen Olympia-Woche am Fichtelberg

150 Teilnehmer liefern sich zwei Tage lang spannende Rennen - 14 von ihnen feiern Doppelsiege

Oberwiesenthal, Kurort

Auf ein gelungenes Wochenende am Fichtelberg blickt Philipp Ebell zurück. "Das war ein gelungener Abschluss unserer Olympia-Woche", sagt der Verantwortliche vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal über die Sachsenmeisterschaften im Skilanglauf, die zwei Tage lang spannende Rennen boten.

Landesmeisterschaften heben das sportliche Niveau

Nachdem in den Tagen zuvor unter anderem der Firmen-Biathlon sowie mehrere Schulprojekte für Betrieb am Fichtelberg gesorgt hatten, hoben die Landesmeisterschaften das sportliche Niveau noch einmal merklich an. Vergeben wurden dabei die Titel in der klassischen Technik - am Samstag im Sprint und tags darauf auf der Distanz.

Faire Bedingungen trotz Nebel

Nebel machte es den 150 Teilnehmern zwar an beiden Tagen mitunter etwas schwer, den Durchblick zu behalten. Der Untergrund war laut Ebell jedoch optimal. "Die Loipe war stabil und bot allen Startern die gleichen Bedingungen", spricht der Mitorganisator von einem fairen Wettkampf.

14 Starter feierten Doppelsiege

14 Starter konnten Doppelsiege feiern. Vom SC Stützengrün war Lina Tröger (W 10) sowohl auf der kurzen als auch auf der langen Strecke erfolgreich. Über das Double durften sich aus dem Erzgebirge außerdem Elina Reichel (W 12) und Lea Schmieder (W 14) vom ATSV Gebirge/Gelobtland, Jann Hoffmann (M 13) und Julia Schumann (W 15) vom SV Neudorf sowie Gottfried Kaufmann (Master 4) vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal freuen. Auch der SV Großwaltersdorf und der SC Dresden-Niedersedlitz stellten mehrere Doppelsieger

Vereine beweisen Teamgeist

Zufrieden waren die Veranstalter nicht nur in sportlicher, sondern auch in organisatorischer Hinsicht. Dabei erwies sich die Kooperation mehrerer Vereine als Erfolgskonzept. Neben dem WSC Erzgebirge sorgten unter anderem der ATSV Gebirge/Gelobtland, der SV Neudorf, der SV Schönheide und der SC Kottmar für einen reibungslosen Ablauf. "Es ist sinnvoll, dass die Vereine zusammenstehen", betont Ebell. Dass die Aufgaben unter den ehrenamtlichen Helfern mehrerer Vereine verteilt werden, sei ein Konzept für die Zukunft: "Es ist toll zu sehen, was möglich ist, wenn alle zusammenarbeiten."

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