"Laufbereitschaft ist vorbildlich"

Fußball FCE setzt innerhalb eines Tages 7000 Tickets für Hertha-Spiel ab

Dass es bei Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue aufwärtsgeht, zeigt sich nicht nur in der Tabelle und den Ergebnissen, sondern auch am Ticketverkauf. Am Montag hat der Vorverkauf für die Begegnung gegen Bundesliga-Absteiger Hertha BSC Berlin am 25. November begonnen. Schon am ersten Verkaufstag wurden rund 7000 Tickets abgesetzt. "Damit ist knapp die Hälfte aller verfügbaren Karten weg", sagt Ticketchef Marko Hoffmann und ergänzt: "Gegen Hertha können wir also wieder mit einer großen Kulisse rechnen, denn es sind ja fast noch zwei Wochen bis zum Spiel."

Dass die Veilchen dabei keine Angst vor dem "großen" Gegner haben müssen, zeigten sie eindrucksvoll gegen Eintracht Braunschweig am vergangenen Freitag. Sie stellten dem Favoriten ein Bein und konnten sich über ein 1:1 freuen. "Der Punkt war wichtig fürs Selbstvertrauen", meinte Kapitän René Klingbeil, gibt aber zu: "Es war sicher mehr drin." Der Ärger über die verpassten Chancen hielt sich aber in Grenzen. "Wir haben ein großes Ziel, wir wollen in der Klasse drinbleiben", so Klingbeil und diesem Ziel sei man auch mit dem Punkt wieder ein Stück näher gekommen.

Einer, der ganz entscheidend zum Aufwärtstrend der Veilchen beiträgt, ist Mittelfeldakteur Jan Hochscheidt. "Seine Laufbereitschaft ist vorbildlich", sagen die Fans. Hochscheidt lobt einen anderen: "Unser Trainer hat uns sensationell eingestellt." Dass er in der 63. Minute die Chance hatte das Tor des Monats zu markieren und es nicht nutzen konnte, ärgerte ihn ein bisschen: "Damit muss ich halt leben. Im Fußball fehlen manchmal die paar Zentimeter." Dafür war er sechs Minuten später am Ausgleichstreffer beteiligt. Seine verunglückte Vorlage nutzte Oliver Schröder.