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Legalisierung: Uwe Wicha warnt vor Cannabis

Gesundheit Sachverständiger ist gegen die Legalisierung von Drogen

Großrückerswalde/Berlin. 

Großrückerswalde/Berlin. Im Gesundheitsausschuss des Bundestages wollte Uwe Wicha am Donnerstag auf die Gefahren hinweisen, die von Cannabis ausgehen. Geht es nach den Grünen, Linken und der FDP, dann soll die Droge legalisiert werden. "Ich halte das für einen fatalen Fehler", betont der Schindelbacher. Als Diplomsozialarbeiter und Geschäftsführer des Instituts für Gesundheit und Bildung Großrückerswalde erlebt er täglich, was Drogen aus Menschen machen können. Cannabis zu verharmlosen sei der falsche Weg.

Die Einrichtung in Großrückerswalde zählt etwa 150 Klienten jedes Jahr. Obwohl das größte Problem derzeit von Crystal ausgeht, befinden sich auch immer wieder Cannabis-Süchtige unter ihnen. "Die sächsischen Drogenberatungsstellen schreiben in ihrem jährlichen Bericht, dass der Bedarf bei Menschen mit Cannabis bezogenen Störungen in den vergangenen Jahren um 40 Prozent gestiegen ist", so Uwe Wicha.

Pro-Argumente mit Praxiserfahrungen widerlegen

Auch deshalb möchte er die Argumente, mit denen die drei Parteien für die Legalisierung sprechen, an Hand seiner Praxiserfahrungen widerlegen. Für die Aufgabe, im Gesundheitsausschuss vorzusprechen, hat ihn der Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß empfohlen.

"Er ist ein Praktiker. Seine Erfahrungen aus der Arbeit mit Suchtkranken werden für die Gesundheitspolitiker einen Zugewinn an Wissen bringen", begründete das der Politiker. Aufgeregt ist der Schindelbacher nicht. Schließlich hat er schon des Öfteren im Landtag als Sachverständiger gesprochen. Ihm geht es um die Sache. Daher sieht er diese Möglichkeit als Chance, die Legalisierung zu verhindern.



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