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Leichtathleten im Erzgebirge auf dem Weg zurück zur Normalität

Leichtathletik Nachwuchs darf sich auf nächste Herausforderung in Schwarzenberg freuen

Gelenau/Schwarzenberg. 

Gelenau/Schwarzenberg. Mit einer Mehrkampf-Meisterschaft in Schwarzenberg wartet auf die Nachwuchs-Leichtathleten der Region an diesem Wochenende die nächste Herausforderung. Ganz so prall gefüllt wie vor der Pandemie ist der Wettkampfkalender noch immer nicht, doch allmählich führt der Weg der jungen Sportler zurück in Richtung Normalität. Denn inzwischen können die Athleten fast jede Woche wieder ihr Können beweisen, wobei Corona aber weiterhin allgegenwärtig ist. "Wir führen die Veranstaltungen nur mit ganz strikten Hygienekonzepten durch", betont Regionaltrainer Maik Werner.

Zuschauer nicht erlaubt

Dass sich Wettkämpfe nun über den gesamten Tag ziehen, ist normal. Schließlich sollen sich so wenig wie möglich Sportler zeitgleich in den Stadien aufhalten, in die Zuschauer und Eltern nicht hineindürfen. Um die Felder klein zu halten, werden weniger Disziplinen absolviert. So wie am vergangenen Wochenende in Gelenau, als sich die Teilnehmer beim Gelenauer Läufertag voll auf den Sprint und die Mitteldistanz konzentrierten. "Für jede Altersklasse war eine Stunde im Zeitplan vorgesehen", erklärt Maik Werner, der mit diesem System gute Erfahrungen gemacht hat. Er und der LV 90 Erzgebirge konnten so für einen reibungslosen Ablauf sorgen - und den Sportlern endlich wieder die lang ersehnte Wettkampfbühne zurückgeben.

Rekord und DM-Norm geknackt

Die Begeisterung der jungen Sportler spiegelt sich in den guten Ergebnissen wider. So gelang beispielsweise der Gelenauer Lokalmatadorin Hannah Maneck (W 12) über 800 Meter ein neuer LV-90-Vereinsrekord (2:30,0 min). Und der Pobershauer Tilman Reichel (U 20) konnte auf der gleichen Distanz die DM-Norm knacken, indem er nach 1:56,50 Minuten die Ziellinie überquerte. "Das war knapp. Er blieb zwei Zehntelsekunden unter dem geforderten Wert", berichtet Maik Werner, der auch zahlreichen anderen Athleten tolle Leistungen bescheinigte. Nun soll sich der positive Trend in Schwarzenberg fortsetzen.



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