Letzter Kampf bringt Gelenauer Ringern den Sieg

Ringen RSK behauptet mit Heimsieg gegen Leipzig Rang 3

Gelenau. 

Erzgebirgische Fans des Ringkampfsports sollten sich den 3. Dezember vormerken, sofern sie dies nicht schon längst getan haben. In der Regionalliga Mitteldeutschland kommt es dann nämlich zum Derby zwischen dem RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau und dem RV Thalheim. Ein ohnehin brisantes Duell, dem diesmal eine ganz besondere Bedeutung zukommt. Schließlich geht es darum, wer hinter dem ungeschlagenen Meister Aue die zweistärkste Macht im Erzgebirge ist. Aktuell haben beide Teams - genau wie der RC Germania Potsdam (2.) - 12:6 Punkte auf dem Konto.

 

Fehlstart im Leichtgewicht

 

Aufgrund der besseren Einzelresultate haben die Gelenauer als Tabellendritter aktuell die Nase vorn. Ausschlaggebend dafür war der jüngste Heimsieg gegen den KFC Leipzig, der Spannung bis zum allerletzten Duell bot. Wäre alles nach Plan gelaufen, hätten die RSK-Fans unter den knapp 350 Zuschauern schon deutlich eher aufatmen können. Doch gleich der erste Kampf des Abends bot eine negative Überraschung. Klar in Führung liegend, fand sich Leichtgewichtler Mark Wagner auf einmal auf den eigenen Schultern wieder. "Da war ein Sieg eingeplant, aber zum Glück haben das die anderen Jungs ausgebügelt", sagt RSK-Trainer Björn Lehnert über den Fehlstart.

 

Zwei Schultersiege bringen die Entscheidung

 

Mit ihren Siegen sorgten Kamil Wojciechowski (130 kg), Haydar Afshar (61 kg), Fabian Jänicke (98 kg) und James Schreiner (66 kg) dafür, dass die Gastgeber bereits zur Halbzeit wieder auf Siegkurs lagen. Trotz der 12:4-Führung war aber noch längst nicht entschieden, denn der zweiten Hälfte sollten die Gäste aus Leipzig ihren Stempel aufdrücken. Marius Megier (75 kg), Rico Richter (86 kg) und Florian Otto zogen jeweils den Kürzeren, sodass es kurz vor Ende nur noch 16:14 stand. Doch wie zuvor schon Hassan Ismail (71 kg) feierte auch Marcin Majka (75 kg) im letzten Duell einen Schultersieg - ein Happy-End, mit dem die RSK-Fans sicherlich auch am 3. Dezember gegen Thalheim gut leben könnten.

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