Lichtmess - Die Weihnachtszeit geht zu Ende

Tradition Am Freitag geht auch in Zwönitz das Weihnachts-Licht aus

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In Zwönitz wird am Freitag zu Lichtmess die Weihnachtsbeleuchtung abgeschaltet. Foto: R. Wendland

Zwönitz. In Zwönitz lebt eine besondere Tradition weiter - in der Stadt endet die Weihnachtszeit erst zu Mariä Lichtmess am 2. Februar. Diesen Freitag ist es soweit, dann heißt es "Licht aus". Doch zuvor lässt man sich an diesem Abend noch einmal Glühwein, Roster und Hirsebrei, das traditionelle Lichtmess-Essen, schmecken.

Tradition wird weitergeführt

Lichtmess wird in Zwönitz förmlich zelebriert und jedes Jahr strömen tausende Besucher in die Innenstadt um mitzuerleben, wie die Weihnachtsbeleuchtung am vierzigsten Tag nach Heiligabend punkt 18 Uhr mit dem Ruf von Bürgermeister Wolfgang Triebert "Licht aus" erlischt. Im Anschluss geht es zum Lichtmess-Essen. In Zwönitz ist es schwer, einen Platz in einer der teilnehmenden Gaststätten zu bekommen. Ohne Vorbestellung geht nichts.

Schon am Nachmittag geht es los

Bereits 17 Uhr beginnt das Rahmenprogramm auf dem Marktplatz. Mit dabei sind die Bergbläser der Erzgebirgischen Blasmusikanten Zwönitz/Affalter, der Chor der Goethe-Grundschule und die Zwönitzer Nachtwächter, die bereits 15 Uhr zu einem Stadtrundgang einladen. Treffpunkt dafür ist 15 Uhr an der Stadtinformation. Zu Lichtmess werden auch die berühmten Gewitterkerzen verkauft. Diese sollen die Wohnungen ihrer Besitzer vor Gewitterschlag schützen. Die Geschäfte der Zwönitzer Innenstadt haben zu Lichtmess bis 19 Uhr geöffnet.