Lichtmeß: Im Erzgebirge ist die Weihnachtszeit zu Ende gegangen

Lichtmeß wurde feierlich in Olbernhau begangen und verabschiedet die Weihnachtszeit

Olbernhau

Die Stadt Zwönitz gilt als großer Vorreiter der Lichtmeß Tradition. Viele kleine und große Orte haben sich inzwischen diesem alten Brauch angeschlossen und halten ihn lebendig. 40 Tage nach dem Weihnachtsfest, genau am 2. Februar eines jeden Jahres, wird noch einmal an die vergangene Weihnachtszeit erinnert. Gleichzeitig richtet sich der Blick aber auch auf Neues. In Olbernhau stand die Feier unter dem Motto: „… wir blasen das Licht aus“.

Musik zum Ausklang der Weihnachtszeit

Mit einem Orgelkonzert, Musik vom Posaunenchor und traditionellen Speisen wurde symbolisch das Licht der vergangenen Weihnacht ausgeblasen... Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt kamen hunderte Besucher zu dieser Traditionsveranstaltung. Bereits gegen 17 Uhr waren Einheimische wie auch viele Touristen in die Innenstadt gekommen. Mehrere Buden waren aufgebaut, und es duftete nach Glühwein, Roster und Linsensuppe.

Hoffnung und Optimismus

Um 17 Uhr begann in der Stadtkirche ein 30-minütiges Orgelkonzert. Anschließend versammelten sich die Besucher an der Kirche und auf dem Marktplatz. Der Posaunenchor spielte noch einmal weihnachtliche Weisen. Danach sprachen Pfarrer Franz Scheunenpflug sowie Bürgermeister Jörg Klaffenbach zu den Anwesenden. Beide gingen auf die aktuelle politische Weltlage ein, doch in ihren Worten schwangen vor allem Hoffnung und Optimismus mit.

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