Lila-Weiße Nacht abgesagt

Fussball FCE-Präsident Helge Leonhardt hofft auf einheitliche Corona-Entscheidung

Aue. 

Aue. Es fühlt sich an, wie eine unaufhaltsame Welle, die einen Teil des gesellschaftlichen Lebens lahmlegt. Sachsen hat heute sämtliche Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern untersagt. So soll die Verbreitung des Corona-Virus gestoppt werden. Damit dürfte klar sein, dass auch das Spiel des FC Erzgebirge Aue am Samstag gegen den SV Sandhausen als Geisterspiel ausgetragen wird - vorausgesetzt es findet überhaupt statt.

Veranstaltung wird verschoben

Nur wenige Stunden vor Bekanntgabe dieser sächsischen Anordnung, äußerte sich FCE-Präsident Helge Leonhardt zur aktuellen Situation. Er geht davon aus, dass der Liga-Betrieb eingestellt werde und verweist auf eine außerordentliche Versammlung am Montag in Frankfurt. Der Veilchen-Boss hofft auf eine einheitliche Regelung. In der Pressestelle des FCE wollte man auf Nachfrage nichts sagen, sondern verwies auf morgen 11 Uhr. Während der Verein die weitere Verfahrensweise im Spielbetrieb erst dann offiziell bekannt geben will, wurde die Lila-Weiße Nacht abgesagt. Dies war eigentlich für Samstagabend in Wernesgrün geplant. Auf der Homepage heißt es dazu, dass sie aufgrund der aktuellen Lage verschoben wird: "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sehen unsere Verantwortung zum Schutz von Gesundheit und dem Wohl der Allgemeinheit aber an erster und wichtigster Stelle."´

Eintrittskarten bleiben gültig

Die bisher gekauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. "Bei Verhinderung erstatten wir Ihnen den Ticketpreis selbstverständlich gerne zurück", heißt es weiter. "Wir haben schon in den letzten Tagen darüber diskutiert und die Entwicklung abgewartet", so Robert Scholz, das Vorstandsmitglied des Förderkreises: "Die Veranstaltung wird stattfinden, sobald sich die Situation beruhigt."

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