Literatur steht im Fokus

Bücher Wolkensteiner Flohmarkt bis Jahresende verlängert

Bücher, wohin man schaut. Und damit ist nicht nur die Wolkensteiner Bibliothek gemeint. Auch im Schloss sowie in der Bürgerschule dreht sich derzeit alles um Literatur. Doch der Reihe nach: Los ging es am vergangenen Wochenende mit einer außergewöhnlichen Veranstaltung in der Bibliothek. "Wolkensteiner Randerscheinungen" nennen sich die drei Hobby-Schriftsteller, die bereits zum sechsten Mal eine Lesung mit Zwischentönen - also mit musikalischem Rahmenprogramm - boten. In gemütlicher Runde regte unter anderem Katrin Albrecht zum Nachdenken an. "Manchmal kann einer nichts essen, weil er so viel anderes verdauen muss", lautete einer ihrer lyrischen Beiträge. An ihrer Seite saß wie in den vergangenen Jahren Wolfram Liebing. Nur Berndt-Michael Rassenberg musste krankheitsbedingt passen. Dafür sprang Martin Stockmann mit zwei humorvollen Geschichten ein. Lustig ging es auch zu, als wenige Tage später die Drittklässler in der Bibliothek vorbeischauten. Sie suchten noch etwas für ihre Lesenacht, die bis in den Morgen hinein andauern kann. Da diesmal alles unter dem Thema "Erfindungen" stand, hatte Uta Liebing schon einige passende Exemplare herausgesucht. Gleichzeitig gab sie den Kindern den Tipp, doch mal auf dem Bücher-Flohmarkt im Schloss vorbeizuschauen. "Statt Bücher wegzuwerfen, bringen viele Leute sie zu uns. In jeder Kiste steckt ein kleiner Schatz", sagt die Wolkensteinerin, die die Bibliothek sowie das Museum leitet. Da die Resonanz so groß sei, wurde der Markt bis Ende Dezember verlängert. Vom Erlös werden neue Medien für die Bibliothek gekauft.