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Lock-Down im Erzgebirge: Seiffen leidet besonders

Corona Die meisten Geschäfte müssen ab Montag komplett schließen

Seiffen. 

Seiffen. Tag 1 im Hammer-Lock-Down im Erzgebirgskreis. Ab heute gelten strenge Ausgangsbestimmungen, Alkoholverbot, selbst auf öffentlich zugänglichen Privatgrundstücken. Entsprechend leer waren die Innenstädte. In Annaberg-Buchholz traf man im Gegensatz zu gestern kaum noch Menschen, nur noch einige Wenige waren schnell noch ein Geschenk einkaufen. Noch schlimmer ist es in Seiffen. Das Weihnachtsdorf lockt über Weihnachten immer wieder tausende Menschen in den Ort. Es wird sehr viel Weihnachtsschmuck gekauft.

Am Samstag - zu Beginn des Lock Downs im Erzgebirge - gähnende Leere. So gut wie keine Touristen sind anzufinden. Die Inhaber der zahlreichen Geschäfte sind stink sauer, kaum einer will mit uns Reportern reden. Einige Geschäfte haben geschlossen. Teilweise hängen Frustschilder an den Türen, wie z.B.: "Wegen Corona Wahnsinn geschlossen." Für Eva Müller aus Seiffen eine Katastrophe: "Die aktuelle Situation ist bescheiden. Wir hängen ab Montag alle zu Hause, wir können nichts verkaufen. Heute sieht es leer aus, für uns ist das der letzte Tag und existenzgefährdend." Eine Touristin zur aktuellen Situation: "Wir sind alleine, keiner im Laden. Wir sind Weihnachten und Silvester alleine zu Hause." Der Lock Down trifft schon am ersten Tag die Läden in Seiffen sehr hart. Es wird massive Umsatzeinbrüche geben.