Lößnitz soll Ausgleichsbeiträge ermitteln

Sanierung Stadtrat stimmt der Beauftragung eines Gutachters zu

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Lößnitz. Die Stadt Lößnitz ist seitens des Sächsischen Innenministeriums mehrfach schon darauf hingewiesen und auch aufgefordert worden, die Finanzhilfen, die aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen" bis 2012 bewilligt und bis 2016 abfinanziert wurden, abzurechnen, was ab 2018 möglich ist.

Beiträge müssen ermittelt werden

Was der Stadtrat von Lößnitz in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat, sind außerplanmäßige Aufwendungen für die Erstellung eines Gutachtens zur Ermittlung der Anfangs- und Endwerte im Sanierungsgebiet "Altstadt". Dort ist die Rede von bis zu 24.000 Euro. Damit sollen letztlich die Ausgleichsbeträge ermittelt werden, die laut Baugesetzbuch ein Eigentümer, dessen Grundstück im Sanierungsgebiet liegt, an die Kommune zu entrichten hat. Das Verfahren zur Ermittlung der Bodenwertsteigerung muss beim Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten im Erzgebirgskreis (GGA) beantragt werden.

Man wird noch eine Weile warten müssen

Dort konnte man sich zu keinem konkreten Termin äußern. Man hat es der Kommune freigestellt, sich an einen freien Sachverständigen zwecks der Wertermittlung zu wenden. Was man jetzt auch tut. Bürgermeister Alexander Troll sagt, man wende sich an einen erfahrenen Gutachter, der in der Region Silberberg bereits tätig gewesen ist. Sobald der Auftrag erteilt ist, rechnet man mit einer Bearbeitungszeit zwischen vier und sechs Wochen.

"Wir werden abwarten müssen, wie das Sachverständigenbüro die einzelnen Bereiche einteilen wird. Da wird es sicher noch eine Abstimmung mit den Stadträten geben", erklärt Alexander Troll. Sobald erste Ergebnisse vorliegen, wolle man darüber informieren, sagt Troll.