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Lößnitzer Händler machen mit Aktion auf sich aufmerksam

Aktion Schneemann bringt es auf den Punkt: "Eiskalt vom Lockdown eingefroren"

Lößnitz. 

Lößnitz. Auf einigen Schaufenstern der Innenstadt von Lößnitz sind Botschaften zu lesen, die zum Nachdenken anregen. Geschieben von Händlern und Gewerbetreibenden, die um ihre Existenz bangen. "Die Innenstadt ohne Leben, da wird es auch kein Eis mehr geben!" - das zum Beispiel ist im Fenster des Cafes "Cafe-Eis-Bar" zu lesen. Inhaberin Yvette Eckardt sagt: "Es ist kurz vor 12 und es geht darum, die Leute auf unsere Situation aufmerksam zu machen und ein Zeichen zu setzen, dass es uns noch gibt." Was staatliche Unterstützung angeht, so hat Eckardt, wie sie sagt, für November eine kleine Hilfe erhalten: "Doch die deckt gerade einmal einen Bruchteil der Unkosten ab." Auch andere Händler und Gewerbetreibende in Lößnitz machen auf ihre Situation im Lockdown aufmerksam. Vor der Ideenwerkstatt steht ein Schneemann mit Mütze und dickem Schal - er hält ein Schild in Händen mit der Aufschrift "Eiskalt vom Lockdown eingefroren." Wie Marlen Eisermann von der Ideenwerkstatt sagt, wolle man aufmerksam machen, um nicht vergessen zu werde. Der Appell: wenn online kaufen, dann bei den Händlern im Ort und nicht bei den bekannten Online-Riesen. In der Zeit vor Weihnachten hatte man einige Bestellungen über den Onlineshop, so die Erfahrung der Ideenwerkstatt. Doch jetzt im neuen Jahr sieht es düster aus - die Anfragen sind sehr gering. Für die Einzelhändler ist es, wie für viele andere auch, eine schwere Zeit. Man hofft und bangt.