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Lößnitzer Landesliga-Team trifft auf Glauchau

Fußball Trainer hofft auf einen besseren Auftritt seiner Mannschaft

Lößnitz. 

Lößnitz. Für die Fußballer des FC 1910 Lößnitz steht in der Landesliga am Samstag ein Auswärtsspiel an. Die Männer um Trainer Enrico Kern stehen ab 14 Uhr dem VfB Empor Glauchau gegenüber. Kern hofft, dass man das Spiel besser gestalten kann als zuletzt das Heimspiel gegen den FSV Motor Marienberg, wo man sich am Ende mit 1:3 (0:2) geschlagen geben musste. Gegen Marienberg habe man versucht Lösungen zu finden, wie der Coach sagt, doch man habe schlecht reagiert auf die Aktionen der Marienberger. Das Ergebnis: eine bittere Niederlage. "Die Gäste haben das umgesetzt, was sie sich vorgenommen hatten und haben verdient gewonnen. Wir dagegen haben aus meiner Sicht das schlechteste Spiel der letzten Wochen bestritten. Es hat gar nichts funktioniert. Wir standen zu weit weg vom Mann und sind deshalb nicht in die Zweikämpfe reingekommen und hatten keine Ballgewinne." So waren es in der ersten Halbzeit die Marienberger, die zweimal verwandelt haben zum 0:1 (10.) durch Kevin Werner und zum 0:2 (45.) durch Max Flade. Die Lößnitzer sind bis zur Pause leer ausgegangen. In Hälfte zwei hat es eine lange torlose Phase gegeben, bevor Marienberg durch Kevin Werner zum 0:3 (87.) verwandelt hat. Den Lößnitzern ist eine Minute vor Abpfiff durch Cedric Graf noch ein Ehrentreffer zum 1:3 (89.) gelungen.

Wachsende Verletzungssorgen machen Kern zu schaffen

Bei den Lößnitzern ist die Enttäuschung groß. Enrico Kern spricht von einem gebrauchten Tag. Und als ob die Niederlage nicht schon genug wäre, hat das FCL-Team drei Verletzte zu beklagen. Iven Löffler, aktuell einer der bester Spieler im Team, wie Enrico Kern sagt, musste nach 30 Minuten Spielzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn ist Guido Heßmann auf den Rasen gegangen, der nach seiner Verletzungszeit zurückgekommen ist, sich aber erneut verletzt hat, genauso, wie Nick Steg. Einziger Lichtblick, so Kern, nach etlichen Wochen Verletzungspause konnte Philipp Colditz wieder ins Spielgeschehen eingreifen: "Durch ihn können wir denke ich, die Abwehr zukünftig mehr stabilisieren. Wir haben viel Arbeit vor uns, dass wissen wir." Nach dem Spiel saßen Trainer und Mannschaft zusammen und haben das, was auf Platz passiert ist, erörtert, so Enrico Kern, der unter der Woche im Training vor allem noch einmal auf die taktischen Dinge eingehen und diese vertiefen will.