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Lößnitzer Wasserrad steht still

Reparatur Umfassende Sanierung ist notwendig

Lößnitz. 

Lößnitz. Das Wasserrad an der Stadtmauer in Lößnitz steht still. Wie Bürgermeister Alexander Troll auf eine Bürgeranfrage im jüngsten Stadtrat hin sagt, müsse das Wasserrad auf Vordermann gebracht werden. Der Lößnitzer Bauamtsleiter Frank Rother spricht gar davon, dass eine umfassende Sanierung notwendig sei: "Es gibt Probleme mit dem Holz, die relativ weit fortschritten sind. Momentan ist das Wasserrad gesichert, ist aber nicht funktionsfähig." Einfach formuliert: das Wasserrad ist kaputt, weil es sich nicht dreht. Und drehen kann es sich nicht, weil nicht genügend Wasser da ist.

Das Wasserrad hat eine Geschichte. Die alte Stadtmühle im ehemaligen Malzdorfgebäude ist mehrere Jahrhunderte über einen Mühlgraben von gut 1000 Metern Länge gespeist worden. Nachdem das Malzdorfgebäude abgerissen worden ist, hat man das mächtige Wasserrad an seinem ehemaligen Standort funktionsfähig neu errichtet. Und normalerweise wird es mit Brunnenwasser betrieben und setzt sich stündlich für einige Minuten in Bewegung. Doch davon ist man aktuell weit entfernt. Die Mittel für eine Sanierung müssen im Haushaltsplan platziert werden und dann sei es auch mit die Entscheidung der Stadträte, ob man die Maßnahme durchführt. Wenn man sich dazu entschließt, müsse man nach einer Lösung suchen so Alexander Troll, was den Wasserzulauf angeht.



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