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Lohn für Arbeit ist essbar

Vereine im BLICK Kleingartenanlage "Hämmerle" feiert 90-Jähriges Bestehen

Schwarzenberg. 

Sie schwören auf die Idylle in der Kleingartenanlage "Hämmerle" in Schwarzenberg: Christine Richter (68), Johannes Kunz (64) und Karin Fricke (71). Denn ein Kleingarten bietet im Normalfall einiges an Arbeit, aber auch jede Menge aktive Erholung und natürlich Lohn in Form einer reichen Ernte von bestem Obst und Gemüse.

Die Anlage gibt es seit nunmehr 90 Jahren. "Weimarer Republik, Drittes Reich, unbesetzte wie besetzte Zone und die DDR ging, die Wende kam, den Verein "Hämmerle" gibt es noch immer", heißt es in der kleinen Chronik, die anlässlich des runden Gebutstages herausgegeben wurde. 60 Parzellen, von denen nur zwei leer stehen, gibt es im Hämmerle. Die Parzellen haben eine Größe von 190 bis 380 Quadratmeter. "Seit 1984 habe ich meinen Garten in der Anlage Hämmerle", sagt Johannes Kunz, der seit einigen Monaten die Geschicke des Vereins als 2. Vorsitzender lenkt. Etwa zeitgleich bekam Karin Fricke, die sich um die Finanzen des Vereinsheims kümmert, ihre Parzelle. Christine Richter vom Vereinsvorstand ist erst seit 1995 Pächterin am Hämmerle.

Johannes Kunz über seine Gartenleidenschaft: "Schon meine Großmutter hatte einen riesengroßen Garten. Später habe ich geholfen, den meiner Eltern zu versorgen." Es sei also nur eine Frage der Zeit gewesen, bis die eigene Parzelle sein musste. Kunz ist nahezu täglich in seinem Kleingarten, in dem er Kartoffeln legt, Blumen pflegt und Tomaten erntet.

Christine Richter ist ebenfalls eine fleißige Gärtnerin, gehört aber auch zur Frauengruppe des Vereins. Diese kümmert sich natürlich mit Unterstützung der Männer um die regelmäßigen Veranstaltungen. So wird alljährlich ein Sommerfest und seit ein paar Jahren auch ein Pyramidenfest organisiert.



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