Lugauer sind bestes Sachsenteam

Ringen Medaillenrang knapp verpasst

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Der RV Lugau - hier Anton Vieweg (re.) im Kampf gegen den Leipziger Dennis Guillon - muss sich mit Tabellenplatz 5 begnügen. Foto: Ralf Wendland

Lugau. Die Ringer des RV Eichenkranz Lugau haben die Saison in der Regionalliga auf Platz 5 der Tabelle abgeschlossen. Eigentlich wollte man sich Bronze holen, doch ist leider nicht gelungen. Einen kleinen Trost für die verpasste Medaille gab es kurz vor Weihnachten. Die Überraschung haben sich die Sportler quasi selbst beschert. Die Wette, die RVE-Chef Jan Peprny mit Uwe Höhl, dem Inhaber des ortsansässigen Rewe-Marktes, geschlossen hatte, konnten die Ringer für sich entscheiden. Es ging darum, dass die Sportler des RV Eichenkranz Lugau 50 singende Weihnachtsmänner mobilisieren sollten - 500 Euro als Spende wurden in Aussicht gestellt. Da die Ringer ihre Aufgabe mit knapp 100 Rauschebärten übererfüllt haben, ist das Geld in die Vereinskasse geflossen. Die knappe 14:13-Auswärts-Niederlage im letzten Kampf der Saison gegen SV Luftfahrt Berlin ist ärgerlich. Jan Peprny ist dennoch guter Dinge. Immerhin ist Lugau vor Pausa/Plauen, Auerbach, Thalheim, Greiz und Leipzig der beste sächsische Verein in dieser Liga. Als gehandelter Abstiegskandidat könne die Mannschaft mit der Platzierung durchaus zufrieden sein, zumal man in keinem einzigen Kampf in der optimalen Aufstellung antreten konnte. Jetzt haben die Ringer erst einmal Pause.