LV-90-Athleten trotzen mit fünf Medaillen dem Sturm

Leichtathletik Verein aus dem Erzgebirge bejubelt bei nationalen Titelkämpfen zweimal Gold

Gelenau. 

Gelenau. Besser als erhofft haben die Leichtathleten des LV 90 Erzgebirge bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Jugend abgeschnitten. Drei Medaillen hatte Trainer Sven Lang im Vorfeld als Ziel ausgegeben, letztlich kehrten die Vertreter seines Vereins aber sogar mit fünf Podestplätzen von den Titelkämpfen in Sindelfingen heim. "Mehr waren nicht möglich. Damit haben wir die Hälfte der sächsischen Medaillen erkämpft. Das ist wirklich eine achtbare Bilanz", freute sich Lang nach dem Wettkampf in Baden-Württemberg, wo der LV 90 zweimal sogar auf dem obersten Podest vertreten war.

Neuzugang nicht zu schlagen

Ein Titel ging auf das Konto von Neuzugang Lea Bork, die im Diskuswerfen der weiblichen U-20-Konkurrenz mit 51,01 Metern nicht zu schlagen war. In der gleichen Disziplin wurde eine Altersklasse tiefer (U 18) Jolina Lange mit 39,82 Metern zudem Vizemeisterin. Ein Trost dafür, dass sie im Kugelstoßen als Vierte (14,42 m) knapp am Podest vorbei geschrammt war. Das Doppel-Programm mit Kugel und Diskus hatte auch Steven Richter zu meistern. Und der Gelenauer, der kurz vor den Deutschen Meisterschaften von einer Corona-Erkrankung ausgebremst worden war, zeigte sich in Sindelfingen gut erholt. Schließlich stellten seine 19,79 Meter im Kugelstoßen die Siegerweite dar. Und auch im Diskuswerfen schaffte er es als Dritter (57,94 m) aufs Treppchen.

Trotz schwieriger Bedingungen erfolgreich

Dass speziell im Diskuswerfen unter freiem Himmel keine Top-Weiten zustande kamen, hatte laut Sven Lang auch mit dem Wetter zu tun. "Aufgrund des Sturms herrschten keine einfachen Bedingungen", berichtet der Trainer, der sich daher umso mehr über die Bronzemedaille von Svenja Hübner (U 18) im Speerwerfen freute. Mit 45,63 Metern musste sie nur zwei Konkurrentinnen den Vortritt lassen. "Das war ein richtig guter Wettkampf von ihr mit einer konstanten Serie", lobt Lang, der mit dem LV-90-Auftritt in Sindelfingen generell zufrieden war - also auch mit dem zehnten Platz von Dreispringerin Lennya Fuhrmann (11,91 m) sowie den Rängen 8 und 11 der beiden Staffeln.

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