Märchenhaftes Kunstwerk in Wort und Bild

Ausstellung Grafiken zum Buch "Weihnachten vor Weihnachten" werden präsentiert

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Zeichner Roberto Matthes und Autor Roberto Böhme (von links) erläutern interessierten Kindern ihr Werk. Foto: Andreas Bauer

Wolkenstein. Ein gemeinsames Buch haben Roberto Matthes und Roberto Böhme bereits veröffentlicht. Nun haben sie auch eine Ausstellung zusammengestellt, die sich mit eben jenem Buch befasst. "Weihnachten vor Weihnachten" lautet der Titel des sowohl inhaltlich als auch grafisch interessanten Werkes. Während der Schlettauer Roberto Böhme die Märchen schrieb, erstellte Roberto Matthes aus Annaberg-Buchholz die genauso fantasievollen Bilder. Sie prägen die Wanderausstellung, die nun durchs Erzgebirge tourt. "Nach Aue und Seiffen ist jetzt Wolkenstein an der Reihe", erklären die beiden Künstler, die sich für die Eröffnung der Ausstellung auf Schloss Wolkenstein jede Menge Zeit nahmen. Schließlich waren viele Kinder aus dem Ort gekommen, denen sie viel zu erzählen hatten. Natürlich lauschten alle zunächst dem Hobby-Schriftsteller, der mit seinen Märchen "die Weihnachtsbotschaft aufs ganze Jahr ausdehnen" will. Nicht nur Ende Dezember gelte es, sich zu besinnen, sondern auch in all den anderen Monaten. Deshalb hat Böhme zwölf Geschichten aufgeschrieben, in denen der Glaube an das Gute eine entscheidende Rolle spielt. Illustriert wurden sie von Matthes, der fast noch mehr zu erzählen hatte. Schließlich ist fast jedes Bild ein Kunstwerk für sich: "Der Kern der Geschichte soll sich im Bild wiederfinden." Gerade für Kinder erschließt sich der Inhalt oft auch über die Gemälde. Wirklich per Hand gemalt hat der Hobby-Künstler, der wie Böhme für den Naturschutz arbeitet, aber meist nur zu Beginn. Nach den Bleistift-Skizzen ging es meistens am Computer weiter. An einem großen Tablet ließen sich die Ideen am besten in die Tat umsetzen. Fehler sind schnell korrigiert. Doch was noch wichtiger ist: Verschiedene Mal-Methoden wie Stift, Pinsel oder Airbrush können am Computer zusammen fließen. Die Produkte dieser Arbeit sind bis zum 26. Februar dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr im Museum von Schloss Wolkenstein zu sehen.