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Mahnmal "Handschlag der Kulturkreise" soll aufgestellt werden

Denkmal Ein Zeichen gegen Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Aue. 

Aue. Die Partnerstädte Solingen und Aue wollen gemeinsam "Hand in Hand" ein Zeichen setzen gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. So soll auf Initiative des Solinger Diplom-Ökonom Markus Klein, der Mitglied ist im Städtepartnerschaftskomitee, ein allgemeinverständliches Mahnmal "Handschlag der Kulturkreise" sowohl in Solingen als auch in Aue-Bad Schlema errichtet werden. Dieses soll sich im Rahmen eines künstlerischen und didaktischen Gesamtkonzeptes gegen jede Form von Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wenden. Der Anlass für die Idee zum Denkmal ist der Anschlag auf Juden am 9. Oktober 2019 in Halle gewesen. Der Rotary-Club Solingen hatte anlässlich des Anschlages auf die Synagoge in Halle einen Projektarbeitskreis Extremismus und Diskriminierung ins Leben gerufen mit dem Ziel, geeignete und nachhaltige Maßnahmen gegen Diskriminierung zu finden und Projektvorschläge herauszuarbeiten. Aus diesem Kreis heraus ist die Projektidee entwickelt worden.

Letztlich hat man sich für eine zwei Meter hohen Entwurf eines "Handschlages der Kulturreise" entschieden, der vom Solinger Carsten Weck stammt. Es handelt sich dabei um zwei feste, um die Daumen geschlungene Hände, die durch die unterschiedlichen Materialien farbig voneinander abgesetzt sind. Die Kosten für dieses Projekt liegen bei rund 10.000 Euro. Das Denkmal soll zum Großteil durch gemeinnützige Zuwendungen der Rotarischen Organisation über den Rotary-Club Stollberg & Westerzgebirge finanziert werden. Aufstellen will man das Mahnmal, das künftig als zentrale Anlaufstelle für Antidiskriminierungsvorhaben dienen soll, auf dem Altmarkt in Aue, gegenüber des ehemaligen Kaufhaus Schocken und in Solingen unmittelbar vorm Rathaus.