Mammut-Projekt im Erzgebirge: Stadt fühlt sich bei Finanzierung von Gedenkort im Stich gelassen

Gesamtfinanzierung des Areals Stalburc/Hoheneck mit der Gedenkstätte Hoheneck bleibt Herausforderung

Stollberg/Erzgeb.

Das Areal Stalburc/Hoheneck mit der Gedenkstätte Hoheneck ist ein Mamut-Projekt, wo schon Vieles geschaffen wurde. Eine der großen Herausforderungen ist die Gesamtfinanzierung. Und da fühlt sich die Stadt Stollberg gerade im Stich gelassen.

Stadt fühlt sich im Sich gelassen

„Eigentlich haben wir die Möglichkeit, 90 Prozent Fördermittel zu bekommen, doch das hat nicht durchgängig funktioniert. Und jetzt stehen wir bei 20 Prozent Eigenanteil und das bei einer Aufgabe, die im Normalfall der Bund erledigen muss“, sagt Stollbergs Oberbürgermeister Marcel Schmidt, der sich weiter kümmern wird, wie er sagt: „Das ist das Interesse der Stadt und der Bürgerschaft.“

Es geht um viel Geld. Schmidt spricht von um die 6 Millionen Euro. Das sei ein Punkt, der sich natürlich im Haushalt niederschlägt. Wenn man die Unterstützung bekommt, könnte man etwas ruhiger in die Zukunft schauen und zum Bespiel auch die Finanzierung für ein Bad darstellen, was man im Blick hat, so Schmidt:

„Es sieht ja nicht so aus, als würde sich die Gesamtsituation im Land verbessern.“ Hoheneck ist ein Ort des Gedenkens, des Erinnerns und des Lernens.

Öffentliches Forum

Zuletzt hat es ein erstes öffentliches „Forum Hoheneck“ gegeben, wo unter andrem Sachsens Justizministerin Prof. Constanze Geiert zu Gast war und wofür sich auch junge Leute interessiert haben.

Marcel Schmidt ist überzeugt: „Wenn die Jugend dazu kommt, dann sind das die richtigen Formate. Ich denke, öffentliche Diskussionsrunden sind neben der Ausstellung ein wichtiger Punkt.“

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