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Mannschaft ERZ überzeugt

Rennen 4. Lauf im ADMV Classic Cup auf ältester Bergstrecke Deutschlands

Mit ihrem letzten Auftritt beim 4. Lauf untermauert die Mannschaft ERZ weitgehend geschlossen die Ambitionen auf die Mannschaftstitelverteidigung im ADMV Classic Cup. Die älteste Bergstrecke Deutschlands zwischen den malerischen Ortschaften Eichgraben und Lückendorf im Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen zählt von jeher bei den Erzgebirgern zu einer der beliebtesten Strecken im Kalender. Die Resultate der Fahrer widerspiegeln deutlich deren Vorliebe für die 4-Kilometer-Serpentine. Mit einem 3. Platz in der Klasse 1 reißt Reinhart Päßler (Rovin Tour de France) die alleinige Tabellenführung an sich. Der unmittelbare Konkurrent Stefan Hofmann aus Drebach (Wanderer 616) hingegen, zuvor punktgleich auf mit dem Neudorfer, schaffte es innerhalb von 200 Höhenmetern mit der ältesten Maschine im Feld nicht auf einen Podestplatz. In der Klasse 2.1 festigt Klaus Pellert Gesamtplatz drei, wenn auch mit einem 11. Platz. Hingegen in der Klasse 3.1 übernimmt der Annaberg Buchholzer Doppelstarter mit einem Sieg und einer Durchschnittsrundenzeit von 115,9km/h - Bestzeit seiner Klasse - die Tabellenführung. Weniger glanzvoll lief es für Mannschaftsleiter Wolfgang Kilschautzki (Klasse 2.2.) aus Annaberg-Buchholz mit Platz 9, was ihn die Tabellenführung im Gesamtklassement kostete. Frank Neubert aus Seiffen, neben Pellert ein Doppelstarter, stellte seine Jawa nach zwei Läufen in der Klasse 4.1 sicher auf Platz 1 und festigt damit seinen 3. Platz in der Gesamtwertung. Nicht ganz so überzeugen konnte der Seiffener in der Klasse 5.2, dafür aber mit der schnellsten Zeit im gesamten Fahrerfeld mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 150 km/h, stellte er seine Honda VFR auf Platz 9 ab. Neubert ist damit weiter Gesamtzweiter. Der fünfte Mann im Bunde Bernd Wohlgemuth (Jawa, Klasse 5.1) wurde auf Platz 17 gewertet und liegt damit derzeit auf Gesamtrang 4. Der Chemnitzer musste den Konkurrenten mit Zeiten in einem Zeitfenster von lediglich einer Sekunde in beiden Läufen seinen Tribut zollen.



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